Irland verhängt Shutdown für mindestens einen Monat

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    Irland,

    Wegen stark gestiegener Corona-Neuinfektionen und der Ausbreitung der neuen Virusvariante fährt Irland das öffentliche Leben für mindestens einen Monat herunter

    Vor der Kirche Our Lady Mother of Divine Grace weist ein Schild darauf hin, dass der Eintritt zu den Weihnachtsgottesdiensten nur mit einer Eintrittskarte möglich ist. Foto: Brian Lawless/PA Wire/dpa
    Vor der Kirche Our Lady Mother of Divine Grace weist ein Schild darauf hin, dass der Eintritt zu den Weihnachtsgottesdiensten nur mit einer Eintrittskarte möglich ist. Foto: Brian Lawless/PA Wire/dpa - sda - Keystone/PA Wire/Brian Lawless

    Das Wichtigste in Kürze

    • Irland verhängt einen Shutdown für mindestens 30 Tage.
    • Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen auf der Insel stark an.
    • Der Schulstart wird auch verschoben.

    Die Situation sei sehr ernst, sagte Regierungschef Micheal Martin am Mittwochabend. «Die Zahlen werden sich in den kommenden Tagen weiter verschlechtern.» Angesichts des Tempos, in dem das Coronavirus um sich greife, müsse die Bremse gezogen werden, sagte Martin.

    Schulstart verschoben

    Die Beschränkungen ähneln einer Ausgangssperre. Von Mittwochabend an sind private Besuche ebenso verboten wie öffentliche Versammlungen - Ausnahmen gibt es für Hochzeiten mit bis zu sechs und Begräbnisse mit bis zu zehn Menschen.

    Coronavirus - Irland
    26.12.2020, Irland, Dublin: Menschen gehen im Stadtzentrum an einem Plakat vorbei, das auf eine Maskenpflicht hinweist. - dpa

    Die Menschen sollen ihre Häuser nur für Arbeit, Ausbildung und andere notwendige Zwecke verlassen. Sport im Freien ist im Umkreis von fünf Kilometern um die Wohnung erlaubt. Der Schulstart nach den Weihnachtsferien wird um drei Tage auf den 11. Januar verschoben.

    Der kommende Monat werde «sehr hart für alle», sagte Martin. Aber dank der Impfmittel gebe es Hoffnung. «Zum ersten Mal, seit diese schreckliche Krankheit unser Land befallen hat, ist ein Ende in Sicht.» Er sei zuversichtlich, dass bis Ende Januar Zehntausende Menschen in Irland geimpft sein würden.

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