Auf dem deutschen Immobilienmarkt sind die Preise erstmals wieder gesunken. Die Experten erwarten deswegen keinen grossen Preisverfall.
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In sechs der sieben grössten deutschen Städte sind die Preise auf dem Immobilienmarkt im dritten Quartal 2022 erstmals seit zwölf Jahren wieder gesunken. - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Immobilienpreise sind erstmals wieder gesunken.
  • In vielen Städten Deutschlands sind die Preise gegenüber dem Vorquartal gesunken.
  • Einen Preisverfall erwarten die Fachleute jedoch nicht.

Auf dem Immobilienmarkt sind die Preise in letzter Zeit nur gestiegen. Laut «Finanztest» ist der Rekordwert deutschlandweit um 12,5 Prozent gestiegen. Nun hat sich dieser Trend im dritten Quartal nach zwölf Jahren erstmals gewendet.

Die Haus- und Wohnungspreise sind gemäss der Zeitschrift sind in sechs der sieben grössten deutsche Städte gegenüber dem Vorquartal gesunken.

Immobilienmarkt sinkt

In Hamburg um 0,9 Prozent, in Düsseldorf und Frankfurt um 0,5. In München und Stuttgart um 0,4 sowie in Köln um 0,3 Prozent. Einzig in Berlin blieben die Preise im Schnitt gleich. Aufgrund kräftiger Preissteigerungen im ersten Halbjahr verzeichnen Immobilien aber dennoch insgesamt ein Plus.

Einen Preisverfall erwarten die Fachleute nicht. «Finanztest» rechnet 2023 lediglich mit einem leichten Preisnachlass von bis zu fünf Prozent.

Kaufinteressierte sollten Ruhe bewahren und weiterhin exakt kalkulieren, wie viel sie höchstens für eine Immobilie ausgeben können. Für eine erste Einschätzung kann der Eigenheim-Rechner der Stiftung Warentest helfen.