Die seit mehr als zwei Jahren dauernden Ermittlungen richteten sich landesweit gegen knapp 30 Züchter und rund zehn Veterinärmediziner.
Hund im Käfig
Ein Hund befindet sich in einem Käfig (Symbolbild). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Verdächtigen sollen bei Dutzenden Hunden die Ohren oder den Schwanz kupiert haben.
  • Die Tiere sollten den Ermittlern zufolge dadurch aggressiver wirken.

Ermittler in Italien sind gegen mehrere Züchter und Tierärzte vorgegangen, die über Jahre Hunde misshandelt haben sollen. Die seit mehr als zwei Jahren dauernden Ermittlungen richteten sich landesweit gegen knapp 30 Züchter und rund zehn Veterinärmediziner, wie die Polizei in Ancona am Donnerstag mitteilte.

Die Verdächtigen sollen bei Dutzenden Hunden, unter anderem Pitbulls, die Ohren oder den Schwanz illegal kupiert haben. Die Tiere sollten den Ermittlern zufolge dadurch aggressiver wirken und für mehr Interesse bei den Käufern sorgen. Die Verdächtigen hatten ausserdem Bescheinigungen gefälscht. Ihnen drohen laut Polizei Freiheits- und hohe Geldstrafen.