Horror-Flug: Mann hängt nach Fensterbruch halb aus Ryanair-Maschine
Kurz nach dem Start in Thessaloniki war ein Knall zu hören. Die Maschine kehrte um, ein Passagier kam ins Spital.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Ryanair-Maschine kehrte nach dem Start nach Thessaloniki zurück.
- Passagiere berichteten von einem Knall und einer zerbrochenen Scheibe.
- Ein Mann soll teils aus dem Fenster geraten und zurückgezogen worden sein.
Eine Ryanair-Maschine auf dem Weg vom griechischen Thessaloniki nach München in Deutschland ist nach einem Zwischenfall kurz nach dem Start zum Ursprungsflughafen zurückgekehrt.
Während des Fluges sei ein Knall zu hören gewesen, dann sei eine Fensterscheibe zerbrochen, sagte eine Passagierin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mitreisende hätten den neben der beschädigten Scheibe sitzenden Passagier festgehalten.
«Sein Kopf und seine Schultern ragten aus dem zerbrochenen Fenster heraus», sagte eine weitere Augenzeugin im griechischen Rundfunk ERT.
BREAKING: Ryanair passenger reportedly saved from being sucked out the cabin after window fails during a flight from Thessaloniki to Memmingen.
— Breaking Aviation News & Videos (@aviationbrk) July 10, 2026
According to local media Ryanair flight FR1879, a Boeing 737-8AS, returned safely to Greece on Friday after part of a damaged engine… pic.twitter.com/YPgRodjPFp
Andere Passagiere hätten den Mann zurückziehen können. In der Kabine fielen Sauerstoffmasken herab, wie auf Fotos und Videos in sozialen Netzwerk zu sehen ist.
Pilot kehrt nach Thessaloniki zurück
Der Pilot habe daraufhin den Flug abgebrochen und sei zum Flughafen Thessaloniki zurückgekehrt, berichtete die Passagierin. Der Rückflug habe nach dem Zwischenfall noch etwa 20 Minuten gedauert.
Der Passagier, der neben der beschädigten Scheibe sass, sei vom Rettungsdienst in ein Spital in Thessaloniki gebracht worden, berichtete der griechische Rundfunk. Den Informationen zufolge stammt der Mann aus Serbien.
Eine offizielle Stellungnahme von Ryanair oder den zuständigen Behörden zu dem Vorfall lag zunächst nicht vor. Ermittlungen seien aufgenommen worden, berichtete ERT.



















