Schweizer Crewmitglied wurde in die Niederlande gebracht

Das vom Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff ist am Sonntagmorgen in Teneriffa eingetroffen. Nun sollen die Passagiere evakuiert werden.

hantavirus hondius
Auf der Hondius kam es zu einem Ausbruch des Hantavirus. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Kreuzfahrtschiff Hondius hat am Sonntagmorgen Teneriffa erreicht.
  • Die Passagiere werden unter hohen Sicherheitsvorkehrungen von dort heimgeflogen.
  • WHO-Chef Tedros beruhigt die Bevölkerung.

Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff «Hondius» ist am Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa ankommen.

Die WHO sprach von sechs bestätigten Hantavirus-Fällen und zwei Verdachtsfällen. Drei dieser acht Personen sind gestorben. Bei ihnen handelt es sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland.

Bereitet dir der Hantavirus-Ausbruch auf dem Schiff Sorgen?

Eine mit dem Hantavirus wird derzeit im Unispital Zürich behandelt. Zudem ist eine Person aus Genf nach einem Flug mit einem Hantavirus-Erkrankten unter Beobachtung.

Hier findest du die neusten Entwicklungen zum Hantavirus-Ausbruch.

Deutsche «Hondius»-Passagiere in Niederlanden gelandet

20.37: Vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind mit einem Evakuierungsflug in den Niederlanden angekommen.

Eindhoven
Die ersten Passagiere sind im niederländischen Eindhoven gelandet. - keystone

Das von der Kanaren-Insel Teneriffa kommende Flugzeug mit insgesamt 26 Passagieren und Crewmitgliedern der «Hondius» landete am Abend in Eindhoven, von wo aus es für die Deutschen weiter nach Frankfurt geht.

Schweizer Crewmitglied wurde in die Niederlande gebracht

19.54: Das Schweizer Crewmitglied, das an Board des Schiffes war, wurde in die Niederlande gebracht. Das teile das BAG am Sonntagabend mit.

Crewmitglied
Sechs Wochen Quarantäne wurden für ein Schweizer Crewmitglied angeordnet. - keystone

Die Person muss sich in eine Quarantäne begeben, die sechs Wochen andauern dürfte. Das Crewmitglied habe bislang keine Symptome und sei den Umständen entsprechend guter Dinge, so das BAG.

Symptome auf Rückflug – Frankreich isoliert Kreuzfahrtgäste

19.42: Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» soll einer der ausgeflogenen fünf französischen Passagiere auf dem Rückflug von Teneriffa nach Paris Symptome gezeigt haben.

Wie Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu mitteilte, wurden daher alle fünf Passagiere sofort bis auf weiteres unter strenge Quarantäne gestellt.

Deutsche «Hondius»-Passagiere von Teneriffa ausgeflogen

18.02: Vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind auf dem Weg zurück in die Heimat.

Passagiere
Die ersten Passagiere wurden heute ausgeflogen. - keystone

Eine niederländische Maschine hob von der Kanaren-Insel Teneriffa mit insgesamt 26 Passagieren und Crewmitgliedern der «Hondius» ab. Neben Niederländern und Deutschen befinden sich auch Belgier und Griechen an Bord, alle ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium mitteilte.

Erste «Hondius»-Passagiere wurden ausgeflogen

17.17: Die Evakuierung der Menschen an Bord des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs ist auf Teneriffa unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und ohne Probleme angelaufen.

Erste Passagiere und Crewangehörige wurden bereits wenige Stunden nach der Einfahrt der «Hondius» in den Hafen Granadilla im Süden der Urlaubsinsel in kleineren Gruppen in Booten an Land gebracht, anschliessend in Bussen zum nahe gelegenen Flughafen Tenerife Sur gefahren und ausgeflogen.

Person wird in Berliner Charité gebracht

17.00: Einer der deutschen Passagiere des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs «Hondius» soll in die Berliner Charité gebracht werden. Derzeit werde die Ausgestaltung des Transports beraten, teilte ein Sprecher der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

«Für diesen Fall ist die Aufnahme auf die Infektiologie der Charité sowie die Anordnung einer Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt vorgesehen», hiess es.

Deutsche Passagiere sollen in Quarantäne

15.34: Die evakuierten deutschen Passagiere vom Kreuzfahrtschiff «Hondius» sollen nach dem Hantavirus-Ausbruch an Bord in Quarantäne kommen. Sie werden nach ihrer Ankunft am Sonntagabend in den Niederlanden von Spezialisten in Empfang genommen, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte.

Quarantäne
Auch die deutschen Passagiere, die evakuiert wurden, sollen in Quarantäne. - keystone

Zuständig sei der Ständige Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB). Anschliessend sollen sie nach Deutschland gebracht werden. Laut Potsdamer Gesundheitsministerium sind unter den Betroffenen keine Personen aus Brandenburg.

Schweizer Crewmitglied des Kreuzfahrschiffs in Quarantäne

14.14: Ein Schweizer Crewmitglied ist bei der Evakuierung des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiff auf Teneriffa am Sonntag in Quarantäne gebracht worden. Dem Bundesamt für Gesundheit sind derzeit keine weiteren Schweizer bekannt, die sich an Bord des Schiffs befanden.

MV Hondius
Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius verlässt den Hafen von Praia. - keystone

Die Quarantäne dürfte sechs Wochen dauern. Das BAG steht in regelmässigem Kontakt mit dem Besatzungsmitglied und seinen Angehörigen in der Schweiz. Der Betroffene sei trotz der Situation guter Dinge und zeige keine Symptome.

Tests an Bord der «Hondius»

13.39: Die spanische Gesundheitsministerin García erklärte, an Bord des Schiffes seien gemäss Protokoll epidemiologische Tests gemacht worden.

Nach ihrer Ankunft müssen die Passagiere demnach verschiedene PCR-Tests durchführen, die nach sieben Tagen wiederholt werden.

Erste Passagiere verlassen das Kreuzfahrtschiff

11.05: Die ersten Passagiere sind mit Schutzanzügen bekleidet von Bord der «Hondius» gebracht worden.

Die spanische Gesundheitsministerin Monica Garcia bewertet die Evakuierungsaktion bisher als «Erfolg», berichtet «El Mundo».

Passagiere
Passagiere der «MV Hondius» verlassen das Schiff. - keystone

Sie erklärte, dass die ersten Personen, die von Bord gehen, 14 spanische Staatsangehörige und ein Arzt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seien.

WHO-Chef versichert: «Kein neues Covid»

08.51: Spaniens Gesundheitsministerin Mónica García, Innenminister Fernando Grande-Marlaska und der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO waren eigens auf die Insel gekommen, um die komplizierte Aktion zu überwachen.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus versicherte, dass es sich beim Hantavirus nicht um einen mit dem Coronavirus vergleichbaren Erreger handele. In einer Botschaft direkt an die Bevölkerung von Teneriffa betonte er: «Das ist nicht ein neues Covid

Das Risiko für die Menschen auf der Insel sei gering – zumal auf dem Kreuzfahrtschiff kein neuer Verdachtsfall aufgetreten sei.

«MV Hondius» erreicht Hafen in Teneriffa

06.56: Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff ist in den Hafen Granadilla der Insel Teneriffa eingefahren.

Von hier aus sollen die Menschen an Bord der «Hondius» unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zu einem nahegelegenen Flughafen gebracht und sofort in ihre Heimatländer geflogen werden.

MV Hondius
Das niederländische Kreuzfahrtschiff «MV Hondius» ist in Teneriffa eingetroffen. - Keystone

Sobald die Menschen von Bord sind, soll die «Hondius» ihre Fahrt sofort fortsetzen und Richtung Niederlande steuern, unter deren Flagge sie fährt. Erst dort soll der Leichnam einer an Bord gestorbenen Deutschen vom Schiff gebracht werden. Auch die Desinfektion des Schiffes wird in den Niederlanden vorgenommen.

Alles bereit für Rückführung der Passagiere

03.00: Heute Morgen wird die Ankunft der Hondius in Teneriffa erwartet. Die Heimreisen der Touristen sind laut Innenminister Fernando Grande-Marlaska gesichert.

Das Risiko für die Menschen auf der Kanareninsel Teneriffa sei gering – zumal auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» kein neuer Verdachtsfall aufgetreten sei, schrieb der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in einer Veröffentlichung, mit der er sich direkt an die Bevölkerung von Teneriffa wandte.

MV Hondius
Auf dem Kreuzfahrtschiff «MV Hondius» brach das Hantavirus aus. - keystone

Die Passagiere werden laut Tedros im Industriehafen von Granadilla an Land gebracht, in versiegelten und eskortierten Fahrzeugen über einen vollständig abgesperrten Korridor transportiert und direkt in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. «Sie werden keinen Kontakt zu ihnen haben – ebenso wenig wie Ihre Familien», schrieb Tedros der Bevölkerung Teneriffas.

Kommentare

User #1743 (nicht angemeldet)

Der neuste IQ-Test.

User #1743 (nicht angemeldet)

Diesen Film kennt man doch schon von irgendwo her?

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