Höhlenforscher sitzt auf Sardinien in zehn Metern Tiefe fest
Ein Grossaufgebot an Rettungshelfern versucht auf Sardinien derzeit, einen Höhlenforscher aus zehn Meter Tiefe zu befreien.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf Sardinien sitzt ein Höhlenforscher (31) zehn Meter tief in einer Höhle fest.
- Ein Hangrutsch verschüttete den Eingang zur Höhle.
- Die Bergungsarbeiten gestalten sich äusserst schwierig.
Mit einem grossen Aufgebot an Helfern läuft in Italien eine Rettungsaktion für einen Höhlenforscher, der in zehn Metern Tiefe festsitzt.
Ein Hangrutsch verschüttete den Eingang zu der Höhle bei Urzulei auf Sardinien, wie die italienische Bergrettung mitteilte.
Da ieri pomeriggio siamo al lavoro in Sardegna, nel territorio di Urzulei, per raggiungere e recuperare uno speleologo rimasto bloccato in una grotta a seguito di un crollo. Le operazioni di soccorso con i @vigilidelfuoco sono particolarmente complesse e proseguono senza sosta. pic.twitter.com/dA4Wo3o60J
— Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico (@cnsas_official) October 12, 2026
Der 31-jährige Mann sitzt seit Sonntagnachmittag fest. Es handelt sich um einen Italiener.
Die Rettungsarbeiten hätten die ganze Nacht angedauert und würden fortgesetzt, teilte die Bergrettung weiter mit.
Der Höhlenforscher ist bei Bewusstsein
Die Einsatzkräfte, die sich durch die Geröllmassen zu ihm vorgraben, konnten inzwischen Kontakt zum Mann aufnehmen. Er sei am Leben und bei Bewusstsein.
Die Bergungsarbeiten gestalten sich nach Angaben der Rettungskräfte äusserst schwierig.
Mehr als 30 Einsatzkräfte der Berg- und Höhlenrettung arbeiten mit Unterstützung der Feuerwehr. Sie versuchen das Material, das den Höhleneingang versperrt, von Hand zu entfernen.
Sie wollen so zu dem Mann vordringen, der vermutlich unter weiteren Trümmern unterschiedlicher Grösse begraben liegt.
















