Wölbung unter der Erde: Haben Forscher die Arche Noah gefunden?
Am Berg Ararat in der Türkei sorgt eine rätselhafte Formation für Aufsehen. Sie erinnert an ein Schiff – und befeuert erneut Spekulationen um die Arche Noah.

Das Wichtigste in Kürze
- Neue Spekulationen rund um die Arche Noah in der Osttürkei: Radarbilder zeigen mögliche Hohlräume und tunnelartige Strukturen.
- Die Grösse der Formation passt auffällig gut zur biblischen Arche-Beschreibung.
- Geologen halten die Struktur jedoch für natürlich und fordern weitere Beweise.
Am Berg Ararat in der Osttürkei sorgt eine rätselhafte Formation seit Jahrzehnten für Spekulationen. Sie ist rund 163 Meter lang und erinnert stark an ein Schiff.
Für einige Forscher ist klar: Hier könnte die Arche Noah gestrandet sein.

Die sogenannte «Durupinar-Struktur» wurde 1959 entdeckt und liegt rund 30 Kilometer südlich des Ararat. Seither wird darüber gestritten, ob es sich um ein riesiges Bauwerk oder eine natürliche Felsformation handelt.
Messungen liefern Hinweise auf Hohlräume
Neue Radaraufnahmen zeigen laut «DailyMail» mehrere Hohlräume im Inneren der Struktur. Zudem seien tunnelartige Formationen erkennbar, wie ein Forschungsteam berichtet. Besonders auffällig: rechteckige Bereiche, die auf eine mögliche menschliche Konstruktion hindeuten könnten.
Auch die Grösse sorgt für Diskussionen. Im Alten Testament wird die Arche Noah mit einer Länge von 300 Ellen beschrieben – etwa 150 bis 160 Meter. Die «Durupinar-Struktur» misst rund 163 Meter.
Für Befürworter ist das mehr als ein Zufall.
Skeptiker bleiben zurückhaltend
Viele Geologen sehen das anders. Sie verweisen darauf, dass bisher keinerlei Beweise für ein von Menschen gebautes Objekt gefunden wurden – etwa Holzreste oder Werkzeuge.
Für sie ist die Erklärung deutlich einfacher: Die Formation sei durch natürliche Prozesse entstanden. Gestein und Sedimente hätten sich über Jahrtausende in diese Form geschoben. Ähnliche Strukturen sind in geologisch aktiven Regionen keine Seltenheit.
Weitere Untersuchungen geplant
Das Forschungsteam will die Untersuchungen fortsetzen. Geplant sind zusätzliche Radarmessungen sowie gezielte Bodenproben. Diese sollen klären, ob sich im Inneren tatsächlich künstliche Strukturen befinden.
Ein eindeutiger Beweis steht jedoch weiterhin aus. Ob sich am Ararat tatsächlich die Arche Noah verbirgt, bleibt offen. Möglich ist auch, dass die Natur lediglich eine täuschend echte Schiffsform geschaffen hat.


















