Grosser Wal an der deutschen Ostseeküste gestrandet – Rettung läuft

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Deutschland,

Ein Grosswal ist an Deutschlands Ostseeküste gestrandet. Es ist wohl ein Tier, das bereits öfter dort gesichtet wurde.

Wal
Der gestrandete Wal soll gerettet werden. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Grosswal taucht an der Ostsee auf – er wurde lebend auf einer Sandbank gesichtet.
  • Die Polizei sperrte das Gebiet und Wildtierexperten sind zur Identifikation unterwegs.
  • Es dürfte sich um den gleichen Wal handeln, der schon des öfteren dort gesichtet wurde.

Ein Grosswal sorgt in Norddeutschland für Wirbel: Das Tier wurde in der Nacht zu Montag im Wasser vor dem Ortsteil Niendorf der Gemeinde Timmendorfer Strand entdeckt. Dies teilte die Polizei mit.

Es sei an der Ostseeküste auf einer Art Sandbank gesichtet worden – lebend.

Man wolle nun mit allen möglichen Mitteln versuchen, den Wal dorthin zu bringen, wo er wieder weiter schwimmen könne. Ein Polizeisprecher gab am Vormittag Auskunft: «Das gestaltet sich natürlich schwierig.»

Es sei wichtig, dass sich Unbeteiligte dem Tier nicht näherten, um es nicht noch mehr zu stressen, sagte ein Polizeisprecher. Weder aus der Luft – etwa mit einer Drohne – noch von Wasser– oder Landseite aus.

Der entsprechende Bereich um den Niendorfer Hafen sei nach wie vor abgesperrt.

Der Wal ist krank

Experten des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) seien hinzugebeten worden und auf dem Weg nach Niendorf.

Bis auf wenige Meter näherten sich zwei Experten dem Wal.

Der Wal sehe «von der Haut nicht sehr gut aus», so ITAW-Expertin Stephanie Gross. Das Tier sei erkrankt.

Wal dürfte bereits gesichtet worden sein

Es dürfte sich bei dem Wal um dasselbe Tier handeln, das sich seit einiger Zeit in der Ostsee herumtreibt.

Zuerst sei er Anfang des Monats im Wismarer Hafen (DE) entdeckt worden. Damals hatten Einsatzkräfte den Wal weitgehend von einem Netz befreit, in dem er sich zuvor verfangen hatte.

Hast du schon mal einen Wal gesehen?

Am vergangenen Freitag ist derselbe Wal vor Travemünde (DE) von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd von weiteren Netzresten befreit worden. Dies hatte die Organisation mitgeteilt.

Sea Shepherd ist überzeugt, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Vermutlich handle es sich um einen jungen Walbullen, denn die männlichen Tiere seien im Gegensatz zu den Kühen auf «Wanderschaft».

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Kommentare

User #3380 (nicht angemeldet)

Der wollte nur sterben! Wale haben ein weitaus grösseres Gehirn als das Menschlein, die nehmen einiges mehr war, als wir es je können, und wissen genau was alles um sie geschieht! Glaubt ihr denn wirklich, dass der "zufällig" dort gestrandet sei?

User #1445 (nicht angemeldet)

Ein bisschen mehr den Esprit von Henry Dunant und Alles wird gut würde ich mir für unsere Zeit wünschen.

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