Genfer Beratungen über Weltraum-Abkommen enden ergebnislos

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Genève,

Die Beratungen von 25 Staaten über einen Vertrag gegen die Militarisierung des Weltalls sind am Freitag ergebnislos zu Ende gegangen.

Blick aus der Raumstation ISS
Blick aus der Raumstation ISS - Agence Spatiale européenne/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Gespräche sollten Rüstungswettlauf im All verhindern.

Die Teilnehmer der von der UNO unterstützten Gespräche in Genf seien nicht bereit gewesen, «grosse Schritte» in Richtung eines internationalen Abkommens zu tun, sagte Brasiliens UN-Botschafter Guilherme de Aguiar Patriota in Genf. Möglicherweise sei das Ziel eines Abkommens gegen ein Wettrüsten im All «zu ehrgeizig» gewesen.

In der schweizerischen Stadt hatten Diplomaten und Experten zwei Wochen lang beraten. Ziel war ursprünglich gewesen, eine Reihe von Empfehlungen für das weitere Vorgehen vorzulegen. Botschafter Patriota sprach von einem «sehr schwierigen Terrain», auf dem sich die Gespräche bewegten. Es gebe viele «Empfindlichkeiten».

An den Beratungen nahmen auch grosse Raumfahrtnationen wie die USA, Russland und China teil. Russland und China wollen ein Verbot zur Stationierung bestimmter Waffentechniken im Weltraum durchsetzen. Die USA halten dagegen, dass dies schwierig nachzuprüfen wäre; sie favorisieren stattdessen ein Verbot aggressiven militärischen Verhaltens im Weltall.

Die Beratungen über ein Abkommen zur Entmilitarisierung des Weltalls haben vor mehr als zehn Jahren begonnen, sie haben bislang aber kaum Fortschritte gemacht.

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