Gegen Antisemitismus: Felix Klein will im Kampf nicht nachlassen

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    Deutschland,

    Felix Klein fordert, im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachzulassen. In Deutschland scheinen der Nationalsozialismus und Antisemitismus wieder zuzunehmen.

    Antisemitismusbeauftragter Felix Klein Nationalsozialismus
    Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, beantwortet während einer Pressekonferenz Fragen von Journalisten. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Felix Klein ruft dazu auf, im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachzulassen.
    • Der Antisemitismusbeauftragte meint, es gäbe keinen harmlosen Antisemitismus.

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat dazu aufgerufen, beim Kampf gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus nicht nachzulassen. «Trotz aller bereits unternommenen Anstrengungen müssen wir uns täglich fragen, tun wir genug im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenhass? Die Anschläge von Halle und Hanau und die Verrohung des politischen Diskurses zeigen uns, dass wir nicht nachlassen dürfen.» Das sagte Felix Klein am Mittwoch in Berlin.

    Klein betonte an anderer Stelle während seiner Rede: «Wir müssen jeder Form von Antisemitismus entgegentreten, gleichgültig aus welcher Richtung sie kommt. Ob von links, von rechts oder von islamistischer Seite. Es gibt keinen harmlosen Antisemitismus, das mahnen uns die vielen Stolpersteine überall in Europa.»

    Nationalsozialismus
    Polizeifahrzeuge in Hanau. Nationalsozialismus scheint in Deutschland wieder aufzukommen. - AFP

    Der Vorstandsvorsitzende von Springer, Mathias Döpfner, betonte: «Der gerade in Deutschland wieder aufflammende Antisemitismus zeigt uns: Wir dürfen im Kampf gegen ihn nicht bei der Erinnerung verweilen, sondern sind verpflichtet, ihm aktiv entgegenzutreten.»

    Der Künstler Gunter Demnig brachte mehrere Stolpersteine in den Gehweg vor dem Neubau ein. In den kommenden Monaten sollen rund um das Areal insgesamt 87 dieser Steine installiert werden. Demnig erinnert seit Jahrzehnten mit der Stolperstein-Initiative an die Opfer des Nationalsozialismus.

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