G7 wollen globale Wirtschaft widerstandsfähiger machen

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Frankreich,

Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) wollen die Wirtschaft wieder auf einen ausgewogenen und nachhaltigen Wachstumskurs bringen. Die Widerstandsfähigkeit müsse gestärkt und dauerhafte Marktverzerrungen, Überkapazitäten und Ungleichgewichte müssten bekämpft werden, hiess es in einer Erklärung der Industriestaaten auf dem G7-Gipfel in Évian.

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Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) wollen die Wirtschaft wieder auf einen ausgewogenen und nachhaltigen Wachstumskurs bringen. - keystone

Widerstandsfähige und zuverlässige Lieferketten seien für die wirtschaftliche Sicherheit unverzichtbar. Deshalb sollten Schwachstellen in strategischen Sektoren und bei kritischen Technologien identifiziert werden, um übermässige Abhängigkeiten zu verringern. Dazu müssten über die G7-Staaten hinaus Schwellen- und Entwicklungsländern einbezogen werden, um zu einer harmonischen Wirtschaftsentwicklung auf globaler Ebene zu gelangen.

Mit Blick auf den Iran-Krieg forderten die G7-Staaten eine rasche Wiederherstellung einer freien und sicheren Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus ohne jegliche Abgaben. «Wir betonen die Bedeutung eines erschwinglichen Zugangs zu Energie und bekräftigen unser Engagement für das reibungslose Funktionieren, die Stabilität und die Transparenz der Märkte für Energie und andere Rohstoffe», hiess es in der Erklärung.

Als Lehre aus der Krise im Nahen Osten appellierten die G7 an die Öl importierenden Länder, ausreichende und wirksame Ölreservesysteme einzurichten, die der Forderung der Internationalen Energieagentur (IEA) nach der Bildung von Reserven für 90 Tage entsprächen.

Das aktuelle Ungleichgewicht im Welthandel ist geprägt durch ein Handelsbilanzdefizit der USA, die viel ausgeben und sich stark verschulden sowie China, das viel exportiert und wenig einkauft und Rekordüberschüsse erzielt. Europa produziert und exportiert zwar viel, sieht sich allerdings in der Klemme zwischen den Zöllen seines grössten Abnehmers, den USA, sowie der chinesischen Konkurrenz, die seiner Industrie zusetzt.

Bereits beim G7-Finanzministertreffen in Paris im Mai gab es die Forderung, China solle seine exportgetriebene Überkapazität und die schwache Binnennachfrage abbauen, die USA sollten ihren konsum- und schuldengetriebenen Nachfrageüberschuss verringern, und Europa solle deutlich mehr investieren – insbesondere in Technologie, Produktivität und Zukunftsindustrien.

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Kommentare

User #2544 (nicht angemeldet)

Da ist nichts mehr zu retten. Die Chance wurde in den letzten 20 Jahren mit irgendwelchem Umwelt- und Sozialquatsch vernichtet. Jetzt kommt China und ist nicht mehr aufzuhalten. Europa ist erledigt.

User #5407 (nicht angemeldet)

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