Französische Filmemacherin Agnès Varda mit 90 Jahren gestorben
Die französische Filmemacherin Agnès Varda ist tot.

Das Wichtigste in Kürze
- Vertreterin der «Nouvelle vague» erhielt zahlreiche Preise.
Sie starb im Alter von 90 Jahren, wie ihre Familie am Freitag mitteilte. Die Vertreterin der «Nouvelle Vague» hatte noch im Februar bei der Berlinale den autobiographischen Dokumentarfilm «Varda par Agnès» vorgestellt.
Varda drehte seit den 1960er Jahren mehr als 50 persönlich geprägte Filme, darunter «Das Glück» von 1965, «Vogelfrei» von 1985, mit der sie als erste Frau den Goldenen Löwen in Venedig erhielt, und den viel gelobten Dokumentarfilm «Die Sammler und die Sammlerin» von 2000. Varda erhielt zahlreiche Filmpreise, unter anderem 2017 den Ehren-Oscar für ihr Lebenswerk.
Zuletzt machte sich Varda auch als Installationskünstlerin einen Namen. Auf der Berlinale bekannte sie im Februar, dass sie sich alt fühle: «Ich muss mich darauf vorbereiten, auf Wiedersehen zu sagen», betonte sie.










