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    FPÖ-Chef Kickl steht zur «Festung Österreich» - Kein Öxit

    Keystone-SDA
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    Österreich,

    FPÖ-Chef Kickl sichert Verbleib Österreichs in der EU zu und plant «Festung Österreich» gegen Zuwanderung.

    Herbert Kickl
    Herbert Kickl spricht während des Neujahrstreffens der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in der Nähe von Wien. - EPA

    Beim Neujahrstreffen der rechten FPÖ hat Parteichef Herbert Kickl den Verbleib Österreichs in der EU zugesichert. «Kein Freiheitlicher will aus der Europäischen Union austreten», sagte der Rechtspopulist vor rund 3.000 Anhängern in Vösendorf bei Wien.

    Es gehe bei seiner Kritik an Brüssel darum, dass sich die EU künftig im Sinne der Wirtschaft in eine Phase der «Selbstbesinnung» statt der aktuellen «Selbstanmassung» begebe. Ziel müsse weniger Bürokratie und ein Ende des «Klima-Kommunismus» sein.

    Kickl als möglicher erster FPÖ-Kanzler

    Kickl hat gute Aussichten, in wenigen Wochen der erste FPÖ-Kanzler der Alpenrepublik zu werden.

    Der FPÖ-Chef unterstrich das Bekenntnis der Partei zu einer «Festung Österreich» in Fragen zur Zuwanderung. Er wolle diese Art Mauer aus «Paragrafen und Verordnungen, aus Sachleistungen statt Bargeld, aus negativen Asylbescheiden, aus Heimreise-Zertifikaten, aus Abschiebeflügen» errichten.

    Zuwanderungsfrage als Schicksalsfrage des Kontinents

    Der Umgang mit Zuwanderung sei weit über Österreich hinaus eine Schicksalsfrage des Kontinents, sagte Kickl.

    Der 56-Jährige wehrte sich gegen die Bezeichnung, er sei russlandfreundlich. Die ihm zugeschriebene Russland-Nähe sei vielmehr eine «Neutralitäts-Nähe». Österreich ist laut Verfassung zur Neutralität verpflichtet und kein Nato-Mitglied.

    FPÖ gegen EU-Russland-Sanktionen

    Die FPÖ ist unter anderem gegen die Russland-Sanktionen der EU. Kickl verzichtete in seiner Rede auf die sonst bei ihm durchaus üblichen extrem scharfzüngigen Vorwürfe an die Adresse der politischen Gegner. Die Vorgänger-Regierung aus konservativer ÖVP und Grünen habe aber gerade beim Budget einen Scherbenhaufen hinterlassen.

    Aufarbeitung des Erbes als Herausforderung

    Dieses Erbe aufzuarbeiten werde sein Projekt, Österreich «fünf gute Jahre» zu ermöglichen, wohl verzögern, sagte der Parteichef.

    Die nach der Ibiza-Affäre 2019 stark angeschlagene FPÖ hat in den vergangenen Jahren einen Erfolg nach dem anderen gefeiert. Auf Landesebene ist sie inzwischen an fünf der neun Landesregierungen beteiligt.

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    Kommentare

    User #3033 (nicht angemeldet)

    Das Potenzial ist vorhanden. Kommt darauf was man daraus macht. LOL.

    User #2444 (nicht angemeldet)

    Die Österreicher haben wenigstens einen "Alpen-Trump", der auch wirklich im Sinne Österreichs politisiert. Wir müssen uns mit Elisabeth, Beat, Ignacio und Karin-Janet Keller-Yellen begnügen....

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