Felsabbruch in Biarritz – Taucherin stirbt am Strand
Bei einem riesigen Felsabbruch an der Steilküste des Seebads Biarritz im Südwesten Frankreichs ist eine Taucherin getötet worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Mittwochabend hätten sich drei Taucher unterhalb der Steilküste befunden, teilte die Stadt Biarritz mit.

Während einer der Taucher unverletzt blieb aber einen schweren Schock erlitt, wurden die anderen beiden von den Gesteinsmassen verschüttet. Feuerwehrleuten gelang es mit Unterstützung von Spezialkräften, die Leiche einer Frau zu bergen. Nach dem dritten vermissten Taucher, ihrem Partner, wurde am Donnerstag weiter gesucht.
Zu dem Unglück kam es auf dem Miramar-Strand, einem der berühmtesten Strände von Biarritz, der zwischen dem Leuchtturm und dem Hôtel du Palais gelegen ist. Dort hielten sich auch wegen der aktuellen Hitzewelle am Abend noch zahlreiche Schwimmer auf. Angesichts der immanenten Gefahr weiterer Felsabbrüche sperrte die Stadt den Unglücksort weiträumig auch für Boote ab und erliess ein Schwimmverbot. Zur Ursache des Felsabbruchs mitten in dem bekannten Badeort machten die Behörden zunächst keine Angaben.
«Wir haben einen lauten Knall gehört und gesehen, wie ein ganzer Teil der Klippe abrutschte und ins Wasser stürzte», sagte ein Augenzeuge der Zeitung «Sud Ouest». «Viele Leute waren dabei, entlang der Klippe zu schwimmen, da gerade Ebbe war.» Bürgermeister Serge Blanco reagierte entsetzt und sprach von einem «Alptraum-Szenario».










