Mark Zuckerberg hat sich für die Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt. Facebook stand der Kritik, weil die Plattform russische Propaganda ermöglichte.
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Mark Zuckerberg, Vorstandsvorsitzender von Facebook, will mit dem Schritt Ballast abwerfen, um zu den ganz Grossen aufzuschliessen. - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der CEO von Facebook nimmt im Februar an der Münchner Sicherheitskonferenz teil
  • Daraufhin wird Zuckerberg europäische Entscheidungsträger in Brüssel treffen.
  • 2016 stand Facebook in Kritik, weil es russischer Propaganda eine Plattform bot.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird im kommenden Monat an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen.

Danach werde er «europäische Entscheidungsträger in Brüssel treffen. Dies, um neue Regulierungsansätze für das Internet zu erörtern», erklärte ein Sprecher des Online-Netzwerks.

Mark Zuckerberg
Facebook-CEO Mark Zuckerberg hält eine Rede. (Symbolbild) - dpa

Das Expertentreffen zur Sicherheitspolitik läuft vom 14. bis 16. Februar. Bisher haben rund 30 Staats- und Regierungschefs sowie 70 Aussen- und Verteidigungsminister ihr Kommen zugesagt.

Facebook im Kreuzfeuer

Facebook stand seit der US-Präsidentenwahl 2016 in der Kritik. Dies, weil die Plattform des Online-Netzwerks für Propaganda-Kampagnen aus Russland missbraucht werden konnte.

Seitdem verschärfte Facebook mehrfach die Regeln für Werbung mit politischen Inhalten und verstärkte das Vorgehen gegen gefälschte Nutzer-Profile. Zugleich ist Zuckerbergs Entscheidung umstritten, auch nachweislich falsche Aussagen von Politikern auf der Plattform zu lassen.

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