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    EU soll klimafreundlich aus der Wirtschaftskrise kommen

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die EU plant, die Wirtschaft mit klimafreundlichen Industriehilfen anzukurbeln.

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    Unternehmen in der EU sehen sich zunehmend Konkurrenz vor allem aus den USA und China ausgesetzt. (Symbolbild) - keystone

    Um Europas Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, will die EU-Kommission künftig Staatshilfen für eine klimafreundliche Industrie schneller genehmigen. Der Vorstoss ist Teil eines in Brüssel vorgestellten Massnahmenpakets, das die Wirtschaft des Kontinents klimafreundlicher und wettbewerbsfähiger machen soll.

    Der Fokus des sogenannten Clean Industrial Deals (CID, «Saubere-Industrie-Deal») liegt auf energieintensiven Industriezweigen und sauberen, grünen Technologien («clean-tech») wie etwa Windrädern. In dem Paket kündigt die Kommission für die nächsten Monate und Jahre mehrere Gesetze beziehungsweise Gesetzesänderungen an.

    So sollen EU-Vorgaben für öffentliche Aufträge überarbeitet werden. Davon könnten europäische Firmen profitieren. Die Kommission setzt zudem beispielsweise darauf, dass künftig 40 Prozent der klimafreundlichen Technologien in der EU hergestellt werden.

    Mobilisierung von Milliarden Euro

    Mit den Vorschlägen hofft die Kommission darauf, kurzfristig mehr als 100 Milliarden Euro zu mobilisieren.

    Legte die EU-Kommission in der letzten Wahlperiode mit dem «Green Deal» noch ein beispielloses Massnahmenpaket vor allem für einen drastischen Rückgang der Treibhausgasemissionen auf den Tisch, steht nun die Industrie klar im Fokus. An den Klimazielen der EU wird jedoch festgehalten.

    Eine Stellschraube, die die Kommission drehen will, gerade mit Blick auf energieintensive Industrien, sind die vergleichsweise hohen Energiepreise in Europa. Wie aus einem von der Behörde vorgelegten Aktionsplan hervorgeht, setzt sie etwa auf mehr langfristige Verträge – um Preisschwankungen entgegenzuwirken – sowie schnelleren Genehmigungen für grünen Strom, mehr Verbindungsleitungen und mehr grenzüberschreitenden Handel, um die Preise zu senken.

    Senkung von Energiepreisen

    Der Plan zielt auf Einsparungen für Industrie und Haushalte in Höhe von 45 Milliarden Euro im laufenden Jahr ab, die dann bis 2030 schrittweise auf 130 Milliarden Euro jährlich erhöht werden sollen, um bis 2040 Einsparungen in Höhe von 260 Milliarden Euro pro Jahr zu erreichen.

    Eine besondere Einheit für den Gasmarkt soll für einen fairen Wettbewerb sorgen. Für niedrigere Stromkosten fordert die Kommission die Mitgliedstaaten unter anderem auch auf, die Stromsteuern zu senken und Konsumenten den Wechsel zu Anbietern mit günstigeren Angeboten zu erleichtern.

    Unternehmen in der EU sehen sich zunehmend Konkurrenz vor allem aus den USA und China ausgesetzt. Das zeigt sich unter anderem an der Lage der Autoindustrie – chinesische Firmen haben europäische technologisch teils deutlich überholt.

    Aber auch andere Branchen stehen unter Druck, drohende US-Zölle trüben die Aussichten weiter. Die Produktivität in den USA ist im Schnitt in den vergangenen Jahren im Vergleich zur EU deutlich gestiegen.

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    Kommentare

    User #2116 (nicht angemeldet)

    Die Staaten werden gar nichts erreichen ausser viel Steuergeld fehl zu investieren, das haben wir doch nun zu oft erlebt, oder.

    User #2195 (nicht angemeldet)

    Klimafreundlich aus der Wirtschaftskrise kommen geht nicht, wenn, dann neutral. Unser Naivität nützen die grossen Player schamlos aus, USA First, China First, Russland First, usw.

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