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    Erste Flugausfälle bei Lufthansa-Tochter Discover

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Kurz nach dem Streikbeginn bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines kam es zu den ersten Flugausfällen und es wurden auch schon einige Flüge gestrichen.

    Discover Airlines
    Beim Lufthansa-Tochter Discover kam es zu den ersten Flugausfällen kurz nach dem Streikbeginn. (Archivbild) - Discover Airlines/dpa

    Bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines kommt es kurz nach Streikbeginn zu ersten Flugausfällen. Am Morgen mussten «vereinzelt» Flüge gestrichen werden, wie eine Unternehmenssprecherin sagte.

    Betroffen sind unter anderem zwei Abflüge auf der Langstrecke und zwei Umläufe, also Hin- und Rückflug, auf der Kurzstrecke. Weitere ein bis zwei Kurzstrecken würden von Partner-Airlines übernommen, dadurch ergäben sich für Fluggäste keine veränderten Reisepläne, hiess es.

    Priorität auf Durchführung möglichst vieler Flüge

    «Priorität, so viele Flüge wie möglich für unsere Passagiere durchzuführen» Geplant waren Discover Airlines zufolge am Dienstag rund 55 Flüge. «Auch für die nächsten Tage bleibt es unsere Priorität, so viele Flüge wie möglich für unsere Passagiere durchzuführen», erklärte das Unternehmen.

    Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Ufo hatten Piloten und Kabinenpersonal zu einem viertägigen Streik aufgerufen, der bis einschliesslich Freitag (30. August 2024) dauern soll. Betroffen sind alle Abflüge aus Deutschland.

    Der 2021 gegründete Ferienflieger Discover Airlines hat 27 Maschinen, mit denen er von Frankfurt (D) und München (D) aus Urlaubsziele in Europa und Übersee anfliegt. An Bord arbeiten rund 1900 Menschen.

    Discover Airlines will Auswirkungen des Streiks minimieren

    Im Streikzeitraum sind rund 270 Flüge ab Frankfurt und München geplant. Discover Airlines will die Auswirkungen des Streiks so gering wie möglich halten. Die Gewerkschaft Ufo rechnet damit, dass Lufthansa mit der Umverteilung von Flügen auf andere Konzerngesellschaften die Auswirkungen des Streiks abmildern wird. Im gesamten Streikzeitraum waren rund 270 Flüge von Discover ab Frankfurt und München geplant.

    Hintergrund des Arbeitskampfs ist ein Konflikt mit der Gewerkschaft Verdi, die bei der noch jungen Fluggesellschaft erste Tarifverträge für Piloten und Flugbegleiter der Discover abgeschlossen hat. Die Forderungen von Ufo und VC weichen inhaltlich kaum vom Abschluss mit Verdi ab, die Spartengewerkschaften wollen aber eigene Tarifwerke durchsetzen.

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