NATO

    Ostsee-Kabel erneut beschädigt: Nato untersucht Vorfall

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Lettland,

    Eines der Unterseekabel zwischen Schweden und Lettland wurde schon wieder beschädigt. Nato-Kräfte untersuchen nun den Vorfall.

    Nordstream Sprengung Ostsee Kabel
    Zwei Jahre nach der Sprengung von Nord Stream wurden in der Ostsee Kabel beschädigt. (Archivbild) - Keystone

    Erneut wurde ein Unterseekabel in der Ostsee beschädigt. Der Vorfall ereignete sich zwischen Schweden und Lettland, berichtet «heise online».

    Beide Länder untersuchen den Fall zusammen mit der Nato. Das Kabel gehört zum lettischen Rundfunk- und Fernsehzentrum und wurde am frühen Morgen im Meeresgebiet zwischen Ventspils und Gotland beschädigt. Die genaue Ursache ist noch unbekannt.

    Nato-Einsatz und Untersuchungen

    Die Nato setzt Schiffe und Flugzeuge ein, um den Vorfall zu analysieren. Ein Nato-Sprecher erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: «Die Präsenz der Alliierten in der Region ermöglicht eine zügige und koordinierte Reaktion».

    Denkst du, es handelt sich hier im Sabotage?

    Das lettische Rundfunk- und Fernsehzentrum berichtet von einem «erheblichen» Schaden am Kabel. Die Datenübertragung für lettische Endnutzer sei jedoch nicht beeinträchtigt.

    Lettlands Ministerpräsidentin Evika Silina berief eine Sitzung der zuständigen Ministerien ein. Das Land steht im Austausch mit Schweden, anderen Ostsee-Anrainerstaaten und der Nato.

    Verdächtige Schiffsbewegungen

    Die lettische Marine analysierte Schiffsbewegungen in dem Gebiet. Ein Patrouillenschiff wurde zu einem Schiff in der Nähe der Schadenstelle entsandt, berichtet die «Tagesschau».

    Marine-Chef Maris Polencs erklärte, dass keine verdächtigen Aktivitäten oder Ankerschäden festgestellt wurden. Das kontrollierte Schiff ist auf dem Weg nach Russland.

    Sabotage Finnland Kabelverlegung Schiff
    Die lettische Küstenwache kontrollierte Schiffsbewegungen in der Umgebung. (Symbolbild) - Keystone

    Zwei weitere Schiffe wurden im Bereich der Schäden identifiziert. Die lettischen Streitkräfte beobachten die Situation genau.

    In den letzten Wochen gab es mehrere mutmassliche Sabotageakte an Kabeln in der Ostsee. Die Schäden sollen von Schiffsankern verursacht worden sein, so «t-online».

    Der Verdacht fällt auf die sogenannte russische Schattenflotte.

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    Kommentare

    User #2869 (nicht angemeldet)

    Selber beschädigen.. selber untersuchen. Und alles bleibt bei altem. Das ist genau so, wie Ursula Korruption bekämpft 🤣

    User #3608 (nicht angemeldet)

    Ist auch hier die Infrastruktur marode weil man das Geld lieber ins Ausland verschenkt?

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