Kaum Meldungen über Schäden bei Erdbeben in Athen

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    Griechenland,

    Im Grossraum Athen bebt die Erde. Millionen Menschen geraten in Panik. Binnen Minuten sind die Strassen überfüllt. Zum Glück gibt es kaum Personenschäden,

    Nach dem Erdbeben sind viele Athener wie hier in der Nähe des Nationalen Historischen Museums ins Freie gerannt. Foto: Lefteris Partsalis/XinHua
    Nach dem Erdbeben sind viele Athener wie hier in der Nähe des Nationalen Historischen Museums ins Freie gerannt. Foto: Lefteris Partsalis/XinHua - dpa-infocom GmbH

    Ein Erdbeben hat am Freitag Athen mit seinen rund 3,8 Millionen Einwohnern erschüttert. Zahlreiche staatliche Gebäude mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

    Tausende Menschen rannten auf die Strassen, wie Augenzeugen berichteten. Es gab aber nach ersten Erkenntnissen kaum Verletzte.

    1999 hatte ein starkes Erdbeben in der gleichen Region im Nordwesten Athens die griechische Hauptstadt erschüttert, es forderte mehr als 140 Menschenleben. 

    Vielerorts fiel am Freitag der Strom aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Fahrstühlen zu befreien. Auch die Telekommunikation brach vorübergehend zusammen. Dem ersten Beben, das vom Geodynamischen Institut von Athen mit 5,1 gemessen wurde, folgten mehrere Nachbeben, die die Menschen erneut in Angst versetzten, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. 

    «Zwei alte unbewohnte Häuser sind eingestürzt. Es gibt keine schwere Verletzungen», sagte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas. Lediglich drei Menschen seien durch herabfallenden Putz von Häusern leicht verletzt worden, hiess es seitens des Rettungsdienstes. Hubschrauber zogen ihre Kreise über Athen, um Schäden festzustellen. In einigen Fällen gab es kleine Erdrutsche, berichtete ERT. 

    Das Zentrum des Bebens lag rund 25 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt in einer Tiefe von rund 15 Kilometern, erläuterten Seismologen im Rundfunk. Aus diesem Grund wurde das Beben als so stark empfunden, bestätigte der Chef des Geodynamischen Instituts, Manolis Pleionis.

    «Wer Schäden an seinem Haus feststellt, sollte sich an die Behörden wenden und nicht hineingehen», sagte der Seismologe Akis Tselentis. Nach seinen Schätzungen war dieser Erdstoss das Hauptbeben - sicher könne man aber nicht sein, hiess es.

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