Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan

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    Heftige Schnee- und Regenfälle in Afghanistan haben in den vergangenen Tagen mindestens 61 Menschen das Leben gekostet und 110 weitere verletzt. Das teilte der zuständige Katastrophenschutz mit. Zudem zerstörten die Unwetter binnen drei Tagen rund 450 Häuser ganz oder teilweise, hiess es weiter. Es handele sich um vorläufige Zahlen. Einsatzteams seien in den betroffenen Regionen unterwegs, die Opferzahl könnte steigen.

    Schnee bedeckt die Straßen der Stadt Ghazni, südwestlich von Kabul. Starke Schneefälle und Regenfälle in den vergangenen drei Tagen haben in ganz Afghanistan zahlreiche Menschen get...
    Schnee bedeckt die Straßen der Stadt Ghazni, südwestlich von Kabul. Starke Schneefälle und Regenfälle in den vergangenen drei Tagen haben in ganz Afghanistan zahlreiche Menschen get... - Keystone/AP/Mohammad Amin

    Etwa die Hälfte der Provinzen des Landes seien betroffen, vor allem im Norden und im Zentrum Afghanistans. Wegen des Schneefalls sei der Salang-Tunnel gesperrt – eine wichtige Verkehrsachse, die die Hauptstadt Kabul mit den nördlichen Provinzen verbindet. Die Sperrung gelte bereits seit drei Tagen, teilte das zuständige Ministerium mit. Meteorologen erwarten, dass Schnee und Regen in den kommenden zwei Tagen weiter andauern werden.

    Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA ist Afghanistan weiterhin eines der grössten humanitären Krisengebiete weltweit. Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Grund seien unter anderem extreme Wetterereignisse, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und eine schwache Infrastruktur.

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