DIHK: «Extreme wirtschaftliche Folgen» bei Gas-Lieferstopp

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    Ukraine,

    Sollte es zu einem Lieferstopp von Erdgas aus Russland kommen, hätte das weitreichende Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft. Davor warnt der DIHK-Präsident Peter Adrian und nennt ein Beispiel.

    Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Peter Adrian, rechnet im Falle eines Gaslieferstopps Russlands auch mit höheren Strompreisen.
    Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Peter Adrian, rechnet im Falle eines Gaslieferstopps Russlands auch mit höheren Strompreisen. - Michael Kappeler/dpa

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor dem Hintergrund eines drohenden Lieferstopps für russisches Erdgas vor «extremen wirtschaftlichen Folgen» gewarnt.

    «Bei einem Lieferstopp wären in den Folgemonaten in erster Linie viele Unternehmen von Abschaltungen betroffen», sagte DIHK-Präsident Peter Adrian am Mittwoch laut einer Mitteilung. Dabei wären alle Wertschöpfungsketten negativ beeinflusst. Die Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas durch die Bundesregierung nannte Adrian in diesem Zusammenhang «verantwortungsvoll».

    Der DIHK-Präsident nannte ein Beispiel für weitreichende Auswirkungen von Abschaltungen einzelner Unternehmen: Wenn etwa ein Unternehmen keinen Kunststoff produzieren könne, fehlten diese Vorprodukte auch in der Fertigung von Lebensmittelverpackungen oder von Medizinprodukten.

    Adrian rechnet damit, dass neben den Gaspreisen auch die Strompreise explodieren würden. «Damit wären auch Unternehmen betroffen, die kein oder wenig Gas einsetzen - auch deshalb wären die wirtschaftlichen Auswirkungen gravierender als vielfach angenommen.» Der Verband empfahl den Mitgliedsunternehmen, den jeweiligen Gasnetzbetreiber zu kontaktieren und sich intensiv mit möglichen Folgen von Versorgungsengpässen auseinanderzusetzen.

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