Diese Waffen hat Putin ins Grenzgebiet geschickt

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Ukraine,

    Russland will Friedenstruppen in die Ukraine verlegen. Die gesichteten Waffensysteme gelten als die tödlichsten und gefürchtetsten der Welt.

    ukraine krieg
    Russische Mehrfachraketenwerfer des Typs BM-21 bei einer Übung im Dezember 2021. Auch im Ukraine-Krieg sollen solch verbotene Waffen zum Einsatz gekommen sein. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland hat unzählige Waffensysteme ins Grenzgebiet und in den Donbass verlegt.
    • Darunter befinden sich Mehrfachraketenwerfer, Elite-Panzer und Kampfflugzeuge.

    Die Lage in der Ukraine eskaliert immer mehr: Nachdem Russlands Wladimir Putin die Regionen Donetsk und Luhansk als unabhängig anerkannt hatte, kündete er die Verlegung von Friedenstruppen an. Nur kurz darauf tauchten erste Videos auf, die russische Panzer und Fahrzeuge in der offiziell ukrainischen Region zeigten. Die abgebildeten Waffensysteme gelten nicht wirklich als friedensstiftend, sondern als die tödlichsten überhaupt.

    Wie die «Bild» berichtet, wurden bereits vor einigen Tagen Tanker des Typs 2S7 Pion nahe der ukrainischen Grenze gesichtet. Dabei handelt es sich um das schwerste konventionelle Artilleriegeschütz der Welt. Ein Panzer wiegt rund 46 Tonnen und kann Geschosse 37 Kilometer weit schiessen. 30 Sekunden nach dem Abfeuern ist der Panzer wieder schussbereit.

    Russland
    Bilder von 2S7 Pion-Geschützen, die nun im ukrainischen Grenzgebiet sind. - Twitter

    Russland verfügt über 72 dieser gefürchteten Geschütze. Mehrere wurden am 8. Februar keine 20 Kilometer von der ukrainische Grenze von einem Zug geladen.

    Im ukrainischen Grenzgebiet und in Belarus befinden sich aktuell mehrere russische Mehrfachraketenwerfer. Beispielsweise die BM-21, die 40 Raketen gleichzeitig rund 20 Kilometer weit abfeuern können. Oder die BM-30, die, wenn vier gleichzeitig abgefeuert werden, ein Gebiet von 800 auf 800 Meter dem Erdboden gleichmachen können.

    Auch mehrere TOS-1, sogenannte «schwere Flammenwerfersysteme», wurden im Grenzgebiet gesichtet. Die 24 gleichzeitig abgefeuerten Raketen können mit einem thermobarischen Sprengkopf ausgerüstet werden. Dadurch kommt es beim Einschlagsort nicht nur zu einer Explosion, sondern auch zu einem grossen Feuer.

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    Putin schickte auch mehrere seiner Elite-Panzer vom Typ T-90A in die Nähe der Ukraine. Sie verfügen über mehrere Abwehrsysteme und können sich sogar praktisch unsichtbar machen. Sie stören die Laser dar Panzerabwehrraketen mit Infrarotscheinwerfern und lösen einen physischen Nebel aus.

    Russland
    Mehrere T-90A-Panzer, die rund 30 Kilometer von der Grenze entfernt von einem Zug geladen werden. - Tiktok

    Neben den Bodenwaffensystemen hat Russland auch Helikopter und Kampfjets ins Grenzgebiet, auf die Krim und nach Belarus verlegt.

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