Hamas

    Deutschland und Verbündete: Hamas soll Biden-Plan annehmen

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Die Hamas soll den Plan von US-Präsident Biden annehmen, fordert Deutschland und seine Verbündete.

    Präsidentschaftskandidat Biden
    Präsidentschaftskandidat Biden - AFP

    Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien haben die islamistische Hamas dazu aufgerufen, den kürzlich von US-Präsident Joe Biden vorgestellten Plan zur Beendigung des Gaza-Kriegs anzunehmen. Man unterstütze den umfänglichen Plan voll, hiess es in einem gemeinsamen, vom Élyséepalast am Donnerstagabend veröffentlichten Schreiben. Die Staats- beziehungsweise Regierungschefs der vier Länder riefen demnach am Rande des D-Day-Gedenkens in der französischen Normandie dazu auf, dass die Hamas ihre vollständige Zustimmung zum Ausdruck bringe und der Plan unverzüglich umgesetzt werde.

    Der kürzlich von US-Präsident Joe Biden vorgelegte Plan zielt auf die Beendigung des Krieges über drei Phasen ab. Zunächst ist darin eine vollständige und uneingeschränkte Waffenruhe über sechs Wochen vorgesehen. Diese soll in einer zweiten Phase in einem dauerhaften Waffenstillstand münden. Die Bedingungen dafür sollen dem Entwurf zufolge während der Einstellung der Waffen ausgehandelt. Die Hamas will einem Abkommen nach eigenen Angaben jedoch nur dann zuzustimmen, wenn darin ein sofortiger und dauerhafter Waffenstillstand vereinbart würde.

    Deutschland, die USA, Grossbritannien und Frankreich riefen zudem zu einer grösseren Unterstützung des Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, auf. Die vier Länder unterstrichen zudem, wie wichtig es sei, die Stabilität von Israels nördlichem Nachbarn Libanon zu erhalten. Man wolle Deeskalation an der israelisch-libanesischen Grenze unterstützen und rufe alle Seiten zur Zurückhaltung auf.

    Anlässlich der Landung von Soldaten der Alliierten in der Normandie vor 80 Jahren gedachten unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, US-Präsident Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz, der britische Premierminister Rishi Sunak bei verschiedenen Gedenkzeremonien des D-Days. Die Landung markierte den Auftakt der Befreiung Westeuropas von der Nazi-Besatzung.

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    Kommentare

    Nicole

    Beide Seiten lehnen den Vorschlag ab. Wenn man einen Waffenstillstand will, dann müssten in erster Linie die beiden Konfliktparteien an einen runden Tisch. Abkommen von aussen, ohne die Beteilgiten mit ein zu beziehen funktioniert nicht.

    User #1628 (nicht angemeldet)

    Wer will Wessen Intressen vertreten Wer will was genau. Es wandelt sich vieles zum Unguten! In Wessen Intresse liegt dies?

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