Deutschland und Polen wollen Bahnstrecken ausbauen

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    Der deutsche Kanzler Friedrich Merz trifft den polnischen Regierungschef Donald Tusk in Warschau. Beide Länder planen, das Schienennetz zu erweitern.

    Merz und Tusk
    Herzliche Begrüssung – Bundeskanzler Merz zum Antrittsbesuch in Warschau. - dpa

    Von Paris nach Warschau: Der neue deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz trifft in der polnischen Hauptstadt seinen Kollegen Donald Tusk. Ein Ergebnis des Antrittsbesuchs: Beide Staaten wollen das Schienennetz ausbauen.

    Deutschland und Polen wollen ihre Bahnstrecken ausbauen – auch zur Verbesserung der Nato-Infrastruktur für Konfliktfälle. Er könne sich noch an die Zeiten erinnern, in denen diese Infrastruktur an der Elbe endete, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Warschau. «Sie muss am Bug, also an der Ostgrenze Polens enden». Er zähle sehr auf eine enge Zusammenarbeit.

    Zusammenarbeit für bessere Infrastruktur

    Merz versicherte, er teile die Forderung nach einer besseren Infrastruktur zwischen beiden Staaten. Im Koalitionsvertrag sei verabredet, «dass wir die Infrastruktur nach Osten genauso gut ausbauen wollen wie die Infrastruktur nach Westen».

    Es solle nach Stettin und Warschau Schnellzugverbindungen geben und für die Deutschen genauso selbstverständlich werden, nach Warschau oder Prag zu reisen, wie es seit Jahren nach Brüssel oder Paris selbstverständlich sei. «Das werden wir mit grossem Nachdruck auch verfolgen», betonte Merz.

    Gut ausgebaute Schienennetze sind im Konfliktfall wichtig, um schnell Truppen und grosse Waffensysteme wie Panzer hin und her befördern zu können.

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    Kommentare

    User #1304 (nicht angemeldet)

    Am 1. Juni 2016 feierte die Schweiz die Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt (NEAT). Deutschland verpflichtete sich per Staatsvertrag (Lugano 1996!!), die Rheintalstrecke ab Karlsruhe bis Basel entsprechend auszubauen, um u.A. den Schwerverkehr Richtung Süden auf die Schiene zu bringen. Bis heute ist nichts fertiggestellt und eine Inbetriebnahme zögert sich immer weiter hinaus - aktuell wir 2041 (!) genannt. So hält sich unser "Nachbar" an Verträge!

    User #6456 (nicht angemeldet)

    Und einmal mehr müssen die Amerikaner die arroganten und überheblichen Europäer vor sich selber retten und schützen! So siehts aus. 🤷‍♀️🤷‍♀️👆👆

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