Mit gemeinsamen Kontrollen gehen die Behörden in Österreich und Deutschland verstärkt gegen Kriminalität und illegale Einwanderung vor.
Ein Zöllner kontrolliert ein Auto an einer Grenze.
Ein Zöllner kontrolliert ein Auto an einer Grenze. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland und Österreich gehen gemeinsam gegen illegale Einwanderung vor.
  • Von heute an werden Polizisten im Grenzgebiet in Dreierstreifen unterwegs sein.
  • Verstärkt werden sie vor allem den Zugverkehr unter die Lupe nehmen.

Die österreichische und die deutsche Bundespolizei sowie die bayerische Landespolizei wollen von heute an erstmals im Grenzgebiet in Dreierstreifen unterwegs sein. Verstärkt werden sie den Zugverkehr unter die Lupe nehmen. Gerade in Grenzgebieten sei es wichtig, Massnahmen überregional abzustimmen, sagte der Sprecher der Bundespolizeidirektion München, Thomas Borowik, zum Start der Kontrollen. Besonders Güterzüge schauen sich die Beamten intensiv an. «Damit wollen wir die gefährlichen illegalen Einreisen auf Güterzügen frühzeitig unterbinden und Unfälle verhindern», so Borowik. «Die Migranten begeben sich immer wieder in Gefahr und setzen ihr Leben aufs Spiel.»

Besonders Güterzüge schauen sich die Beamten intensiv an. «Damit wollen wir die gefährlichen illegalen Einreisen auf Güterzügen frühzeitig unterbinden und Unfälle verhindern», so Borowik. «Die Migranten begeben sich immer wieder in Gefahr und setzen ihr Leben aufs Spiel.» Die Blinden Passagiere reisten meist zwischen oder auf Lastwagen-Anhängern, die auf der Schiene den Brenner überqueren. Vergangenes Jahr waren im Bereich der Bundespolizeidirektion München knapp 1000 Flüchtlinge auf Güterzügen entdeckt worden.