Christine Wunnicke ist Georg-Büchner-Preisträgerin 2026
Die deutsche Schriftstellerin Christine Wunnicke ist Georg-Büchner-Preisträgerin 2026. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit.

«Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2026 Christine Wunnicke für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk, das an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Hollywood, Nagasaki oder Paris angesiedelt ist», heisst es in der Begründung der Jury.
Die Preisverleihung soll nach Angaben einer Sprecherin der Akademie am 24. Oktober im Staatstheater in Darmstadt stattfinden. Der seit 1951 vergebene und mit 50.000 Euro (rund 46.000 Franken) dotierte Preis zählt zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
Die Akademie vergibt den Preis an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen «durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Masse hervortreten» und «an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben», heisst es in der Satzung. Der Preis wird vom deutschen Staat, dem Bundesland Hessen und der Stadt Darmstadt finanziert.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt Terézia Mora, Lukas Bärfuss, Elke Erb, Clemens J. Setz, Oswald Egger und Ursula Krechel. Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner («Woyzeck»). Er wurde 1813 im Grossherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.










