China fordert mehr Einigkeit von Shanghaier Sicherheitsbündnis

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    China,

    Mehr Zusammenhalt unter den Mitgliedern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit fordert China.

    China Flagge
    China drängt auf mehr Zusammenhalt unter den Mitgliedern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. (Archivbild) - dpa

    China fordert mehr Zusammenhalt von den Mitgliedern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. «Wir sollten nach Gemeinsamkeiten suchen und dabei Unterschiede beiseitelassen», sagte Staats- und Parteichef Xi Jinping während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin. Zudem forderte der Chinese, eine Mentalität des Kalten Krieges, Blockkonfrontationen und Schikane abzulehnen.

    Die SOZ solle ihrer Verantwortung von Frieden, Stabilität, Entwicklung und Wohlstand in der Region gerecht werden, erklärte Xi. Er hob die Erfolge der SOZ hervor, darunter die Zusammenarbeit gegen Terrorismus und Investitionen in die Industrie. Die Mitglieder der Organisation erreichen ihm zufolge zusammen eine jährliche Wirtschaftsleistung von beinahe 30 Billionen US-Dollar (25,6 Billionen Euro).

    Ein fragiles Bündnis?

    Die SOZ wurde vor 24 Jahren als Organisation für den Kampf gegen Terrorismus und wirtschaftliche Zusammenarbeit gegründet. Mittlerweile gehören ihr zehn Staaten an, darunter neben Gründungsländern wie Russland, China und Kasachstan auch Indien und Pakistan sowie seit 2023 der Iran und seit 2024 Belarus.

    Die Organisation, die von Anführer autoritärer Staaten dominiert wird, ist damit eine Art Gegengewicht zu westlichen Bündnissen. Die SOZ will sich in Tianjin als stabile und friedensstiftende Organisation in Zeiten von Kriegen und globalen Handelskonflikten präsentieren.

    Beobachter zweifeln jedoch am Zusammenhalt des Bündnisses, weil die einzelnen Mitglieder teils unterschiedliche geopolitische Interessen verfolgen. China und Indien etwa streiten sich seit Jahrzehnten um Gebiete an ihrer gemeinsamen Grenze. Indien und Pakistan lieferten sich im Mai nach einem Terrorangriff Gefechte.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4945 (nicht angemeldet)

    Die Unterschiede/Systeme mögen noch so gross sein, wir müssen auch keine Freunde werden, aber anständig, tolerant und friedliebend zusammen arbeiten....wäre schön!

    User #3637 (nicht angemeldet)

    Was sie alle haben sind schlechte Erinnerungen an den Westen.

    Weiterlesen

    putin xi ukraine-krieg
    China-Reise
    Bildung
    60 Interaktionen
    Lehrermangel

    MEHR IN NEWS

    oktober
    Neu-Delhi
    läderach
    Bilten GL
    Kanton Aargau
    Kanton Aargau

    MEHR AUS CHINA

    VW
    Südhalbkugel
    KI-Blase
    Massive Verluste
    3 Interaktionen
    Hefei
    China
    Shanghai