Brauer AB InBev soll 200 Millionen Euro Strafe zahlen

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    Belgien,

    Wegen teuren Bieres in Belgien soll der Brauereigigant Anheuser-Busch InBev 200 Millionen Euro Strafe zahlen.

    Der weltgrösste Bierbrauer Anheuser-Busch InBev soll seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben. Foto: Julien Warnand/Archiv
    Der weltgrösste Bierbrauer Anheuser-Busch InBev soll seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben. Foto: Julien Warnand/Archiv - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Unternehmen - der weltgrösste Bierbrauer - habe seine marktbeherrschende Stellung missbraucht.

    Die Busse gegen den Beck's-Brauer verhängte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

    Das Unternehmen - der weltgrösste Bierbrauer - habe seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. In Belgien deckt AB InBev nach Darstellung der EU-Kommission allein mit seiner Marke Jupiler 40 Prozent aller Bierverkäufe ab. Wegen seines hohen Marktanteils könne der Konzern unabhängig von anderen Bierherstellern die Preise erhöhen. In den benachbarten Niederlanden herrsche hingegen mehr Wettbewerb. Deshalb habe AB InBev dort sein Jupiler billiger angeboten als in Belgien.

    Doch habe das Unternehmen zu verhindern versucht, dass belgische Supermärkte und Grosshändler preiswertes Jupiler in den Niederlanden einkaufen und in Belgien anbieten. Das lief nach Darstellung der Kommission zum Beispiel über bestimmte Verpackungen für den niederländischen Markt und Mengenbeschränkungen für die dortigen Abnehmer.

    Die EU-Kommission erkannte an, dass AB InBev kooperiert und selbst Abhilfe vorgeschlagen habe. Deshalb habe man bei der Geldbusse eine Ermässigung um 15 Prozent gewährt.

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