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    BMW verdient im ersten Quartal mehr als gedacht

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    Deutschland,

    Der Autobauer BMW lässt die Corona-Krise überraschend schnell hinter sich und kann dabei auf das wichtige Geschäft in China setzen. Aber auch andere Faktoren sorgten für eine hohe Nachfrage.

    Die guten Geschäfte in China sorgen auch bei BMW dafür, dass der Konzern vergleichsweise gut durch die Corona-Krise kommt. Foto: Peter Kneffel/dpa
    Die guten Geschäfte in China sorgen auch bei BMW dafür, dass der Konzern vergleichsweise gut durch die Corona-Krise kommt. Foto: Peter Kneffel/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Rekordabsatz im ersten Quartal hat dem Autobauer BMW im Tagesgeschäft einen überraschend hohen Gewinn beschert.

    Nach vorläufigen Zahlen stand vor Steuern ein Betrag von 3,76 Milliarden Euro.

    Das ist fast fünfmal so viel wie zum Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr, wie der Dax-Konzern am Abend in München mitteilte. Nach eigenen Angaben übertraf BMW damit die Erwartungen am Aktienmarkt. Die Automobilsparte konnte ihren Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal von 229 Millionen im Vorjahreszeitraum auf gut 2,2 Milliarden Euro steigern. Detaillierte Zahlen will das Unternehmen am 7. Mai vorlegen.

    BMW hob besonders das Geschäft in China hervor. Auch insgesamt habe man den Absatz in allen Weltregionen und mit allen Marken steigern können. Unter anderem führten dem Konzern zufolge auch Preiseffekte und eine hohe Nachfrage nach Gebrauchtwagen zu den überraschend hohen Ergebnissen. Das Kerngeschäft mit Autos wurde laut Mitteilung deutlich profitabler: Die Gewinnmarge kletterte hier von 1,3 Prozent vor einem Jahr auf 9,8 Prozent.

    Die guten Geschäfte in China lassen deutsche Autobauer vergleichsweise gut durch die Krise kommen. Eine Analyse des Beratungsunternehmens EY hatte zuletzt ergeben, dass Daimler, Volkswagen und BMW mit einem Umsatzrückgang von 10 Prozent, einem Absatzminus von 14 Prozent und einem Rückgang beim operativen Gewinn von 26 Prozent im Durchschnitt besser abschnitten als grosse Hersteller anderer Nationen. Ein Grund ist, dass der Absatz in China im vergangenen Jahr weniger stark als in Westeuropa oder den USA einbrach. Fast jeder vierte Neuwagen von Volkswagen, BMW und Daimler wurde 2020 an einen chinesischen Kunden übergeben.

    Auch BMW-Erzrivale Daimler legte in der vergangenen Woche Zahlen vor, die die meisten Branchenkenner nicht erwartet hatten. Der Stuttgarter Konzern kann vom Aufschwung in der Volksrepublik ebenfalls profitieren.

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