Block-Prozess um entführte Kinder fortgesetzt

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Deutschland,

Die Hamburger Unternehmerin Christina Block soll den Auftrag erteilt haben, zwei ihrer Kinder von Dänemark nach Deutschland zu entführen. Nun hat der zweite Tag des Mammut-Prozesses begonnen.

Kinder Christina Block
Christina Block wird auch kein Umgangsrecht mit ihren Kindern eingeräumt. - dpa

Der zweite Verhandlungstag im deutschen Prozess um die Entführung zweier Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block hat begonnen. Der Anwalt Blocks hatte in seiner Eröffnungserklärung am Freitag angekündigt, dass sich die 52-Jährige umfangreich zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen äussern wolle. Das könnte nach Einschätzung von Prozessbeobachtern heute geschehen.

Block ist angeklagt, die Entführung zweier ihrer Kinder aus Dänemark in Auftrag gegeben zu haben, wo diese sich bei ihrem Vater und Ex-Mann der Angeklagten aufgehalten hatten. Hintergrund ist ein jahrelanger Sorgerechtsstreit.

Weiteres Eröffnungsstatement wird erwartet

Mit Block stehen in dem Prozess sechs weitere Angeklagte, darunter ihr Lebensgefährte – der frühere Sportmoderator Gerhard Delling (66) – vor Gericht. In ihren Eingangsstatements hatten alle Verteidiger die Vorwürfe gegen ihre Mandanten zurückgewiesen.

Zu Beginn des heutigen Prozesstages wird noch ein Eröffnungsstatement der Verteidigung eines 58-jährigen Deutschen erwartet. Er soll als Leiter eines Hamburger Sicherheitsunternehmens für eine Bewachung des Anwesens von Christina Block gesorgt haben, um eine Flucht der Kinder zu verhindern.

Er ist angeklagt wegen Beihilfe zur gemeinschaftlichen schweren Entziehung Minderjähriger in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Insgesamt sind 37 Prozesstage angesetzt.

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