Ein doppeltes Wunder: 261 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet wurden zwei Männer lebend aus den Trümmern geborgen.
Eine Frau in Antakya weint um ein  Erdbebenopfer.
Eine Frau in Antakya weint um ein Erdbebenopfer. - Bernat Armangue/AP/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor fast zwei Wochen bebte in der Türkei und Syrien die Erde.
  • Tausende wurden verschüttet, mittlerweile gibt es kaum noch Hoffnung auf Überlebende.
  • Doch 261 Stunden nach dem Beben wurden zwei Männer lebend gerettet.

Rettungskräfte in der Türkei haben nach eigenen Angaben erneut zwei Männer aus den Trümmern in der Stadt Antakya retten können. Die beiden seien in der 261. Stunde nach Beginn der Erdbebenkatastrophe befreit worden, berichtete der staatsnahe Sender CNN Türk am Freitag und bezeichnete die Rettung der 26 und 34 Jahre alten Männer als «doppeltes Wunder». Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Einer der Männer habe gleich danach darauf bestanden, mit einem Angehörigen zu telefonieren, twitterte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Der Angerufene brach am Telefon in Tränen aus, als er von dem Geretteten hörte, wie auf einem Video zu sehen war. Der Mann werde nach einer ersten Behandlung im Feldlazarett nun im Krankenhaus behandelt, so Koca auf Twitter.

Menschen können in der Regel etwa 72 Stunden ohne Wasser überleben. Die, die jetzt noch gerettet werden, müssen Medizinern zufolge also irgendeine Art von Wasserversorgung in den Trümmern gefunden haben.

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