Basf will weltweit 6000 Stellen abbauen

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    Nach einem Gewinneinbruch soll der Chemiekonzern Basf wieder auf Profitabilität getrimmt werden. Im Zuge des neuen Sparprogramms fallen auch tausende Jobs weg.

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    BASF will aufgrund eines neuen Sparprogramms 6000 Stellen abbauen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Chemiekonzern Basf baut weltweit 6000 Stellen ab.
    • Grund dafür soll eine neues Sparprogramm sein.

    Der Dax-Konzern begründet den Job-Abbau mit schlankeren Strukturen und vereinfachten Prozessen in der Verwaltung. Dazu in Serviceeinheiten sowie Unternehmensbereichen. Der Rückbau der zentralen Strukturen komme auch noch dazu.

    Der überwiegende Teil der rund 3000 im Inland betroffenen Jobs entfalle auf den Standort Ludwigshafen, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

    63 Milliarden Euro im letzten Jahr für Basf

    Das Unternehmen habe weiterhin Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern für Produktion und Digitalisierung, «jedoch abhängig von zukünftigen Wachstumsraten». Ende 2018 beschäftigte der Konzern weltweit 122'000 Mitarbeiter, davon etwa 39'000 in Ludwigshafen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 63 Milliarden Euro.

    Um das Ludwigshafener Unternehmen profitabler zu machen, hatte das Basf-Management im November 2018 ein neues Sparprogramm aufgelegt. Von Ende 2021 an sollen jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beigesteuert werden.

    Kosten einsparen will Basf-Chef Martin Brudermüller etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Ausserdem verkauft BASF Teilbereiche. Der BASF-Chef hatte erst kürzlich erklärt, er erwarte bereits im laufenden Jahr einen Stellenabbau.

    Gewinneinbruch im 2018

    Der sich zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China hinterlässt auch bei BASF Spuren. «Wir befinden uns insgesamt in einem schwierigeren Fahrwasser, als wir das im Februar erwartet haben.» Dies erklärte Finanzchef Hans-Ulrich Engel kürzlich.

    Nach einem Gewinneinbruch 2018 will Basf im laufenden Jahr wieder etwas mehr verdienen. Dabei setzt der Dax-Konzern nach einem zunächst schwachen ersten Halbjahr auf eine Beilegung des Handelsstreits.

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