Balenciaga-Designer nennt Werbung mit Kindern und Erotikobjekten einen «Fehler»

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Frankreich,

Drei Monate nach einer skandalösen Werbekampagne, die Kinder mit erotischen Objekten in Verbindung brachte, hat der Modeschöpfer der Marke Balenciaga sich davon distanziert.

Kim Kardashian
Kim Kardashian - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

«Es war ein Fehler, aus dem ich meine Lehren gezogen habe», sagte der aus Georgien stammende Demna. «Ich habe meine Arbeitsweise geändert, meine Art, eine Kollektion zu entwerfen und die Art, sie zu zeigen», sagte er.

Seine Werbekampagne zeigte Mädchen im Kindergartenalter, die Kuscheltiere hielten, die mit schwarzen Riemen umwickelt waren – eine Anspielung auf erotische Fesselpraktiken, die in der Sado-Maso-Szene beliebt sind.

Die Fotos lösten weithin Empörung aus. Reality-TV-Star Kim Kardashian zeigte sich «angewidert und empört» und kündigte an, ihre Zusammenarbeit mit dem Unternehmen zu überdenken.

«Jeder Versuch, Kindesmissbrauch jedweder Art zu normalisieren, sollte keinen Platz in unserer Gesellschaft haben», schrieb die US-Modeunternehmerin und betonte, dass sie «als Mutter von vier Kindern» erschüttert sei.

Balenciaga entschuldigte sich später öffentlich für die Werbekampagne. «Unsere Plüschbär-Taschen hätten in dieser Werbekampagne nicht mit Kindern gezeigt werden sollen», erklärte das Unternehmen. «Wir verurteilen jede Form von Kindesmissbrauch scharf. Wir stehen für die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern ein.»

Ausser den Kinderbildern hatte ein weiteres Bild Aufsehen erregt, das eine Handtasche zeigte die auf mehreren Dokumenten platziert war, darunter einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zu Kinderpornografie. «Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände und war nicht aus Absicht geschehen», sagte Demna.

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