Baerbock nimmt an Klimaprotest in Köln teil

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Politikerinnen und Politiker vor allem der Grünen, aber auch anderer Parteien, haben die Protestaktionen von Fridays for Future für mehr Klimaschutz unterstützt.

    Klima-Protest in Berlin
    Klima-Protest in Berlin - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Unterstützungserklärung von Scholz sorgt für Irritation.

    Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock beteiligte sich gemeinsam mit anderen an der FFF-Kundgebung in Köln. Die Demonstrationen vieler Menschen machten deutlich: «Sie wollen den Aufbruch, weil sie wissen, dass es um unser aller Zukunft geht», schrieb Baerbock auf Twitter.

    Unterstützend äusserte sich auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz: «Ich bin dankbar für das Engagement von Fridays for Future. Sie haben mitgeholfen, dass Klimaschutz oben auf der Agenda steht», schrieb er auf Twitter. Die Klimastreiks lobte er ausdrücklich als «richtig», denn «Klimapolitik gehört zu den wichtigen Themen, über die bei dieser Wahl entschieden wird».

    Die Veranstalter von Fridays for Future äusserten sich über den Tweet von Scholz allerdings irritiert. «Wir wollen die gute Stimmung ja nicht zerstören, aber wir bestreiken heute Deine Regierung, Olaf», schrieben sie auf Twitter. Die FFF-Aktivistinnen Luisa Neubauer und Carla Reemtsma kritisierten Scholz wegen seines Festhaltens am Kohleausstieg erst 2038.

    In Bayern beteiligte sich die Grünen-Landtagsfraktion an den Protesten von Fridays for Future, ebenso in Berlin Landes-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch und weitere Grünen-Politikerinnen und -Politiker. An der Klima-Kundgebung in Köln nahm auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach teil.

    Der Linken-Klimaexperte Lorenz Gösta Beutin beteiligte sich an FFF-Protesten in Kiel. Diese seien «ein starkes Signal für Klimagerechtigkeit», schrieb er auf Twitter. Linken-Parteichefin Janine Wissler hatte am Donnerstag ihre Unterstützung für die Aktionen erklärt und den Teilnehmenden ihren Respekt ausgeprochen.

    Fridays for Future hat wiederholt darauf hingewiesen, dass aus ihrer Sicht keine der Parteien ein Wahlprogramm vorgelegt hat, das ausreicht, um dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden. Allerdings gebe es gleichwohl Unterschiede. So sagte Neubauer, das Programm der Grünen gehöre immerhin «zu den ambitioniertesten» bei dieser Wahl.

    An den Klimaprotesten beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter bis Freitagmittag allein in Berlin zehntausende Menschen. Insgesamt waren Kundgebungen in mehr als 450 Städten geplant.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Volksinitiativen
    518 Interaktionen
    Abstimmungen
    Schweizer Nati Nico Elvedi
    20 Interaktionen
    Flug-Chaos

    MEHR IN NEWS

    bundespräsi
    4 Interaktionen
    Überwachung
    Krankenkasse
    12 Interaktionen
    Analyse

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Biontech
    11 Interaktionen
    Biontech
    Grüne Berlin
    2 Interaktionen
    Für Sondierungen