Austausch zwischen Jung und Alt ist vielen wichtig

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Deutschland,

Wunsch und Realität klaffen auseinander: Jüngere und ältere Menschen wünschen sich Austausch miteinander, leben im Alltag aber oft aneinander vorbei. Das zeigt eine Umfrage.

Die Jüngeren mit dem digitalen Know-How, die Älteren mit der Lebenserfahrung: Unterschiedliche Generationen können viel voneinander lernen.
Die Jüngeren mit dem digitalen Know-How, die Älteren mit der Lebenserfahrung: Unterschiedliche Generationen können viel voneinander lernen. - Benjamin Nolte/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Einfach ins Gespräch kommen, auch mit 40, 50 oder gar 60 Jahren Altersunterschied: Viele Menschen finden einen Austausch zwischen den Generationen wichtig.

Das zeigt eine Ipsos-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift «Senioren-Ratgeber». Demnach schreiben 80 Prozent der Befragten dem Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen grossen Wert zu.

Beide Seiten haben etwas davon

Auch weil beide Seiten davon profitieren: 84 Prozent der 14- bis 30-Jährigen glauben etwa, dass sie von Älteren aufgrund ihrer Lebenserfahrung viel lernen können.

Und auch unter den Befragten ab 66 Jahren sind fast genauso viele überzeugt, dass das Know-how jüngerer Leute für sie nützlich sein kann (82 Prozent). Zum Beispiel, wenn es um digitale Medien geht.

Leben in getrennten Welten

Im Alltag kommt dieser Austausch aber für die meisten zu kurz: So beklagen rund zwei Drittel sowohl der Jüngeren (70 Prozent) als auch der Älteren (67 Prozent), dass sie zu sehr in getrennten Welten leben. Befragt worden waren 1000 Menschen ab 14 Jahren.

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