Ärmere EU Länder wollen mehr Fördergeld und einfachere Regeln

    DPA
    DPA

    Slowakische Republik,

    Sechzehn ärmere EU-Staaten sprachen sich gemeinsam gegen Kürzungen der EU-Förderungen für Mitgliedsländer aus.

    EU-Staaten
    Im letzten Jahr haben mehr als 50 Prozent der EU-Staaten ihre selbst gesetzten Haushaltsvorgaben überschritten. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sechszehn EU-Staaten wehren sich gegen die Kürzungen der Fördermittel.
    • Die EU solle «mindestens gleich viel oder mehr» Geld für die Regionen ausgeben.

    Sechzehn EU-Staaten haben sich gemeinsam gegen Kürzungen der EU-Förderungen für ärmere Mitgliedsländer ausgesprochen. In einer heute Donnerstag in Bratislava unterzeichneten Erklärung forderten sie, die Europäische Union solle «mindestens gleich viel oder mehr» Geld als bisher für Landwirtschaft und die Unterstützung strukturschwacher Regionen ausgeben. Acht EU-Länder waren bei dem Treffen durch ihre Regierungschefs vertreten, acht weitere Länder, darunter Griechenland, Portugal und Italien, durch andere hochrangige Vertreter.

    Das Treffen war als gemeinsame Vorbereitung auf die im Dezember bevorstehenden Verhandlungen über den EU-Haushalt für 2021 bis 2027 gedacht. Wegen des EU-Austritts des bisherigen Nettozahlers Grossbritannien fordern mehrere westliche EU-Länder eine Kürzung der Ausgaben. Die in Bratislava versammelten Länder verlangten stattdessen eine «vereinfachte Verteilung der Einnahmen durch Streichung aller Rabatte und verschiedener Ausnahmen», wie der slowakische Regierungschef Peter Pellegrini nach Abschluss der zweitägigen Konferenz heute Donnerstag erklärte. Zugleich sollten auch die Regeln für die Empfängerländer vereinfacht werden, um ihnen grösseren Spielraum bei der Verwendung der Gelder zu geben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Die britische Flagge neben mehreren EU-Flaggen.
    Britische Regierung
    Der Vize-Premierminister David Lidington hält am Forum Europa in Madrid eine Rede.
    Brexit-Deal
    Ein Turm aus Styropor-Bausteinen, der den ohne Fachkräfte zusammenbrechenden Arbeitsmarkt symbolisieren soll.
    Gemäss Studie

    MEHR IN NEWS

    ü50
    6 Interaktionen
    Malta und Rom
    Friedrich Merz
    12 Interaktionen
    Kiew
    Iran Israel
    2 Interaktionen
    Teheran

    MEHR AUS SLOWAKISCHE REPUBLIK

    Abtreibung Schwangerschaftsabbruch Gynäkologie
    8 Interaktionen
    In Bratislava
    Robert Fico slowakischer Ministerpräsident
    74 Interaktionen
    Bratislava
    Tatra
    Bratislava