Arbeitslosenquote

    Arbeitslosenquote in Deutschland stagniert im April

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    In Deutschland ist die Arbeitslosenquote zwischen März und April nur minimal zurückgegangen. Sie ist aber immer noch deutlich höher als Vorjahresmonat.

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    Ein Mann liest Stellenanzeigen. - sda - KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April leicht zurückgegangen.
    • Sie ist allerdings deutlich höher als im April 2022.
    • Gründe sind die träge Konjunktur und die Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen.

    Eine schwache Frühjahrsbelebung lässt die Arbeitslosigkeit im April in Deutschland nur ganz leicht sinken. Die Zahl der Arbeitslosen ist deutlich höher als vor einem Jahr. Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind nur ein Grund.

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April nur leicht auf 2,586 Millionen gesunken. Das sind 8000 weniger als im März, aber 276 000 mehr als im April 2022, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stagnierte und betrug im April unverändert 5,7 Prozent.

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    «Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt auch im April schwach. Einer der Gründe dafür ist die träge Konjunktur. Insgesamt befindet sich der Arbeitsmarkt aber in einer stabilen Verfassung», sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles.

    Für ihre Statistik griff die Bundesagentur auf Zahlenmaterial zurück, das bis zum 13. April vorlag. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Arbeitslosen im April im Vergleich zum Vormonat noch wesentlich deutlicher um 53 000 gesunken.

    Gründe für den Anstieg seit dem letzten Jahr

    Die Bundesagentur führte den deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zum Teil auf die Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in der Statistik zurück. «Auch ohne die Berücksichtigung ukrainischer Geflüchteter wäre die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich angestiegen, allerdings weniger stark», teilte die Behörde weiter mit.

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    Ukraine-Flüchtlinge am Dresdner Hauptbahnhof. - AFP/Archiv

    Zugenommen hat nach den jüngsten Daten der Bundesagentur auch wieder die Kurzarbeit. Vom 1. bis einschliesslich 24. April haben Unternehmen für 36 000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt – ob sie tatsächlich in Anspruch genommen wird, ist aber noch nicht klar.

    Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen bis Februar 2023 vor. Demnach wurde in diesem Monat für 162 000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld bezahlt, eine leichte Steigerung gegenüber Januar.

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