Arbeitslosenquote

    Arbeitslosenquote in Deutschland stagniert im April

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    Deutschland,

    Eine schwache Frühjahrsbelebung lässt die Arbeitslosigkeit im April nur ganz leicht sinken. Die Zahl der Arbeitslosen ist deutlich höher als vor einem Jahr. Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind nur ein Grund.

    In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen im April nur leicht gesunken.
    In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen im April nur leicht gesunken. - Robert Michael/dpa/Symbolbild

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April wegen einer deutlich gebremst ausfallenden konjunkturellen Frühjahrsbelebung nur leicht auf 2,586 Millionen gesunken.

    Das sind 8000 weniger als im März, aber 276.000 mehr als im April 2022, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stagnierte und betrug im April unverändert 5,7 Prozent.

    «Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt bleibt auch im April schwach. Einer der Gründe dafür ist die träge Konjunktur. Insgesamt befindet sich der Arbeitsmarkt aber in einer stabilen Verfassung», sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles. Für ihre Statistik griff die Bundesagentur auf Zahlenmaterial zurück, das bis zum 13. April vorlag. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Arbeitslosen im April im Vergleich zum Vormonat noch wesentlich deutlicher um 53.000 gesunken.

    Die Bundesagentur führte den deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zum Teil auf die Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen in der Statistik zurück. «Auch ohne die Berücksichtigung ukrainischer Geflüchteter wäre die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich angestiegen, allerdings weniger stark», teilte die Behörde weiter mit.

    Zugenommen hat nach den jüngsten Daten der Bundesagentur auch wieder die Kurzarbeit. Vom 1. bis einschliesslich 24. April haben Unternehmen für 36.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt – ob sie tatsächlich in Anspruch genommen wird, ist aber noch nicht klar. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme liegen bis Februar 2023 vor. Demnach wurde in diesem Monat für 162.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld bezahlt, eine leichte Steigerung gegenüber Januar.

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