Angriff in Stuttgart: Mann durfte sich Frau nicht nähern
Der Mann, der in einem Einkaufszentrum in Stuttgart seine Ehefrau mit einem Messer angegriffen und angezündet haben soll, hätte sich dem Opfer eigentlich nicht nähern dürfen.

Nachdem es im Juni zu einem Fall von Partnerschaftsgewalt gekommen sei, habe ein gerichtlich verhängtes Kontakt- und Annäherungsverbot bestanden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann hätte sich weder seiner Frau noch ihrer Arbeitsstelle nähern dürfen, hiess es. Dafür, dass der Mann sich nicht an das Verbot halte, habe es keine Anhaltspunkte gegeben.
Der Deutsche war laut Polizei bereits vor der Partnerschaftsgewalt wegen kleinerer Delikte auffällig gewesen. Worum es dabei genau ging, wollte ein Polizeisprecher nicht sagen.
Der Mann soll die 47-Jährige am Donnerstag kurz nach Öffnung des Einkaufszentrums in der süddeutschen Stadt mit einem Messer angegriffen und angezündet haben. Die Frau erlitt laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in einer Klinik operiert. Sie befinde sich weiter in einem kritischen Zustand, sagte der Polizeisprecher. Die Frau arbeitete den Angaben nach in dem Einkaufszentrum in einem Ladengeschäft.










