«Schiesskugelschreiber» von afghanischer Polizei beschlagnahmt

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    Afghanische Polizisten haben ein Lager mit sogenannten Schiesskugelschreibern entdeckt, die bei Anschlägen in Kabul zum Einsatz gekommen sein sollen.

    Schiesskugelschreiber
    Dutzende Schiesskugelschreiber hat die Pollizei in Kabul (Afghanistan) beschlagnahmt. - Afghanistan's Ministry of Interior Affairs (MOI)/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die afghanische Polizei hat einen Fund wie in einem Film gemacht.
    • Die Beamten fanden Dutzende Schiesskugelschreiber.
    • Laut den Behörden wollten die Täter mit den unauffälligen Schusswaffen Attentate ausüben.

    Die Polizei in Kabul (Afghanistan) hat Dutzende Schiesskugelschreiber gefunden.

    Die Waffen sähen aus wie Klickkugelschreiber, sagte ein Vertreter der Kabuler Kriminalpolizei der Nachrichtenagentur AFP. «Der Schütze steckt die Kugel in die Kartusche, zielt und klickt auf den Druckknopf, um die Kugel abzufeuern.»

    Schiesskugelschreiber dienen als Waffen

    Schiesskugelschreiber sind zylindrische und einläufige Schusswaffen. Weil sie wie Kugelschreiber aussehen, können sie oft unbemerkt mitgeführt werden. Vergangenes Wochenende fand die Polizei in Kabul 48 solcher Schiesskugelschreiber.

    «Terroristen» hätten wohl vorgehabt, die Waffen für Angriffe auf komplexe Ziele in der afghanischen Hauptstadt zu nutzen. Das sagte der Sprecher des Innenministeriums, Tarik Arian.

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