Abtransport von Walkadaver wohl nicht sofort nach Obduktion

Keystone-SDA
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Dänemark,

Der Kadaver des Buckelwals «Timmy» wird voraussichtlich zumindest an diesem Donnerstag noch auf der dänischen Insel Anholt bleiben. Noch vor Beginn der Obduktion sagte eine Sprecherin des Fährunternehmens Anholt Greena der Deutschen Presse-Agentur mit, der für heute oder morgen geplante Abtransport von der Insel sei auf unbestimmte Zeit verschoben.

Wal
Buckelwal «Timmy» wurde für eine Obduktion aus dem Meer gezogen. - Youtube/@News5

Ab dem späten Nachmittag soll das Tier von Experten untersucht werden. Sie erhoffen sich mögliche Erkenntnisse über die Todesursache des Buckelwals, der seit Wochen Schlagzeilen macht. Am Strand stehen bereits grosse Container bereit.

Ob der gelblich verfärbte und durch Fäulnisgase aufgeblähte Wal nach der Obduktion zerteilt und in die Container verladen wird oder bis auf weiteres am Strand liegenbleibt, war zunächst unklar. Anwohner sind besorgt, der übelriechende Kadaver des tonnenschweren Tiers könnte Badegäste abschrecken.

Die Obduktion soll öffentlich am Strand stattfinden. Interessierte können dabei zusehen – mit Sicherheitsabstand. In Dänemark ist das nicht ganz ungewöhnlich, trotzdem dürfte dieser Fall besonders sein.

Seit der Buckelwal ab Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet war, beschäftigt sein Schicksal viele Menschen in Deutschland. Eine private Initiative hatte das Tier gegen den Rat von Fachleuten mit einem Schiff in einer Metallkiste Richtung Nordsee transportiert und ausgesetzt.

Einige Zeit nach der kritisierten Aktion war der Wal tot auf Anholt angespült worden. Ein Bergungsteam hatte das Tier am Wochenende auf den Strand gezogen. Die Obduktion soll auch mit abschliessender Sicherheit klären, ob der Wal mit dem Jungennamen wie vermutet ein Weibchen ist.

Kommentare

User #5108 (nicht angemeldet)

Ich dachte immer, wenn leblose Meerestiere an diesem Zeitpunkt gelangen - so wollten es die Naturgesetze, hinterbleibt es den Artgenossen als Nahrungsquelle.

User #3172 (nicht angemeldet)

Kontaktiert jemand bitte die Franzosen? Das Problem wäre in 24 Stunden gelöst.

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