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    Abramowitsch scheitert mit Klage gegen Sanktionen

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    Luxemburg,

    Die Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs betreffen auch Roman Abramowitsch. Er klagte vor dem EU-Gericht – und erlitt eine Niederlage.

    Der russische Oligarch Roman Abramowitsch hat vor dem EU-Gericht geklagt - und eine Niederlage erlitten. (Archivbild)
    Der russische Oligarch Roman Abramowitsch hat vor dem EU-Gericht geklagt - und eine Niederlage erlitten. (Archivbild) - Anthony Anex/KEYSTONE/dpa

    Der russische Oligarch und ehemalige Besitzer des FC Chelsea, Roman Abramowitsch, hat vor dem Gericht der EU eine Niederlage erlitten. Das Gericht erklärte die gegen ihn verhängten Sanktionen der EU für rechtmässig und wies seine Klage in Luxemburg ab.

    Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erliess die EU bislang gegen fast 2000 Personen und Organisationen Sanktionen. Im März 2022 fror sie das Vermögen von Abramowitsch ein. Begründet wurde das damit, dass er langjährige und enge Verbindungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin habe.

    Mögliche Berufung vor dem EuGH

    Er ist nach Ansicht der EU in Wirtschaftsbereichen tätig, die der russischen Regierung als wichtige Einnahmequelle dienten. Abramowitsch klagte dagegen, allerdings erfolglos. Der Rat der Europäischen Union habe keinen Beurteilungsfehler begangen, als Abramowitsch auf die Sanktionsliste gesetzt worden sei, entschieden die Richter nun.

    Er werde dadurch nicht unverhältnismässig in seinen Grundrechten eingeschränkt, zumal es die Möglichkeit gebe, für die Deckung von Grundbedürfnissen das eingefrorene Vermögen zu verwenden. Auch sein Antrag auf Schadenersatz in Höhe von einer Million Euro wegen Rufschädigung wurde zurückgewiesen.

    Gegen das Urteil kann noch vor dem höchsten europäischen Gericht, dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgegangen werden.

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