Eine Geisterfahrerin ist in Bayern mehrere Kilometer auf der falschen Spur unterwegs. Glücklichweise kommt es zu keinem Unfall. Ihren Führerschein ist die Seniorin erst einmal los.
Wer falsch auf die Autobahn auffährt, bringt andere und sich selbst in tödliche Gefahr.
Wer falsch auf die Autobahn auffährt, bringt andere und sich selbst in tödliche Gefahr. - Tobias Hase/dpa

Eine 83 Jahre alte Geisterfahrerin hat mit ihrem Auto sieben Kilometer auf der A73 bei Ebensfeld in Bayern ohne Unfall zurückgelegt.

Polizeistreifen stoppten den Verkehr in Richtung Süden am Samstagvormittag, nachdem fast 30 Mitteilungen über die Geisterfahrt in Richtung Bad Staffelstein eingegangen waren. Ein Polizist, der privat mit seinem Wagen auf der richtigen Spur neben ihr unterwegs war, bemerkte die Fahrerin und fuhr parallel zu ihr die Autobahn entlang, um anderen Streifen die Position der 83-Jährigen durchzugeben, wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Als sie bei Bad Staffelstein von der Autobahn abfuhr, stoppte der Polizist ihr Auto am Marktplatz.

Eigenen Angaben zufolge hatte sich die Frau demnach verfahren. Die Beamten beschlagnahmten ihren Führschein und leiteten Ermittlungen wegen Gefährdung des Strassenverkehrs gegen die 83-Jährige ein. Ihr Sohn holte sie anschliessend von der Wache ab.

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