Im August wurden bei Microsoft Azure-Server von einer DDoS-Attacke mit satten 2,4 Terabit/s angegriffen. Der Konzern konnte den Angriff abwehren.
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Hackerangriff - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor zwei Monaten wurden die Redmonder von einer DDoS-Attacke nahezu überrannt.
  • Der Überfall auf die Azure-Server ist der grösste je aufgezeichnete DDoS-Angriff.
  • Während der Attacke wurden Traffic-Spitzen von bis zu 2,4 Terabit/s registriert.

Bei Microsoft wurde neulich von einer DDoS-Attacke berichtet, welche sich im August bei Azure-Servern ereignete. Ziel war dabei ein einzelner Azure-Kunde in Europa. Trotz eines Spitzen-Traffics von 2,4 Terabit/s konnten die Redmonder den Angriff erfolgreich abwehren.

Microsoft hält heftigster DDoS-Attacke aller Zeiten stand

Wie das Unternehmen im Blog-Post erläutert, fand der Angriff während der letzten August-Woche statt. Die Attacke ging von rund 700'000 Quellen aus und zielte dreimal auf einen einzelnen Azure-Kunden ab. Als Ursprungsstandorte wurden Regionen in Malaysia, Vietnam, Taiwan, Japan, China und teils auch den USA registriert.

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Ein Serverraum (Symbolbild). - Keystone

DDoS-Attacken versuchen im Prinzip einen Server mit Anfragen zu überladen, sodass der Dienst schlussendlich komplett ausfällt. Auch wenn die Aktion mit 2,4 Terabit/s die stärkste je aufgezeichnete Attacke war, konnte Azure hier erfolgreich abwehren. Bei den Redmondern gibt man sich gar optimistisch, Azure sei in der Lage, Angriffe mit dutzenden Terabit/s abzuhalten.

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