Gegen den IT-Dienstleister Kaseya erheben fünf ehemalige Mitarbeiter schwere Vorwürfe. Die Firma habe jahrelang schwerwiegende IT-Probleme bewusst ignoriert.
revil ransomware kaseya
Das Unternehmen steht wegen der REvil-Ransomware-Attacke in der Kritik. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen den IT-Dienstleister werden schwere Vorwürfe laut.
  • Fünf ehemalige Mitarbeiter berichten von eklatanten IT-Problemen bei Kaseya.
  • Die Firma habe diese jahrelang ignoriert.

Fünf ehemalige Mitarbeiter erheben gegen ihren alten Arbeitsgeber, den IT-Dienstleister Kaseya, schwere Vorwürfe. Gegen über Bloomberg packen sie über «weitreichende Cybersicherheitsprobleme», die in der Firma jahrelang ignoriert worden seien, aus.

So hat der IT-Konzern zwischen 2017 und 2020 derartige Hinweise der Mitarbeiter konsequent ignoriert. Anfang 2019 habe ein Angestellter einen 40-seitigen Bericht über die Probleme der Geschäftsleitung übergeben. Wie die «Kronen Zeitung» berichtet, wurde er zwei Wochen später entlassen.

Zu den Problemen gehörten demnach auf veraltetem Code basierende Software und die Verwendung schwacher Passwörter auf den Servern von Kaseya.

Durch die aktuelle REvil-Ransomware-Attacke ist Kasyea ohnehin schon in Verruf geraten.