Desinformation: Appell an Tech-Firmen

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    Litauen,

    Das Schreiben ist an die Chefs von Meta, Twitter, Google und Youtube gerichtet. Polen und die baltischen Staaten fordern mehr Engagement von ihnen gegen Kriegstreiberei und Falschinformationen im Netz.

    In einem gemeinsamen Schreiben haben Polen und die baltischen Staaten vier grosse Tech-Unternehmen zu mehr Engagement gegen Kriegstreiberei und Falschinformationen aufgerufen. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
    In einem gemeinsamen Schreiben haben Polen und die baltischen Staaten vier grosse Tech-Unternehmen zu mehr Engagement gegen Kriegstreiberei und Falschinformationen aufgerufen. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die baltischen Staaten und Polen haben vier Tech-Firmen zu stärkeren Massnahmen aufgerufen, um die Verbreitung von Desinformationen über Russlands Invasion in die Ukraine einzuschränken.

    In einem gemeinsamen Schreiben an die Chefs von Meta, Twitter, Google und Youtube fordern die Regierungschef der vier EU- und Nato-Länder, proaktiv Konten in sozialen Medien zu sperren, die zu Angriffskriegen anstiften oder diese rechtfertigen und falsche Informationen verbreiten. Auch die offiziellen Konten russischer und belarussischer Regierungsstellen und staatlich kontrollierter Medien sollten vom Netz genommen werden, hiess es in dem Brief.

    «Russland hat viele Jahre lang Konfrontation und Misstrauen in den Köpfen der Menschen gesät und die Realität manipuliert, um seine politischen Ambitionen zu nähren. Heute werden wir Zeugen der tragischen Folgen dieses lang geduldeten Prozesses auf Kosten des Lebens unschuldiger Ukrainer», erklärte Litauens Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte am Montag. Die Ukraine werde nun durch echte Waffen zerstört, und es werde versucht, die «Verantwortung der Kriegstreiber nicht nur wegzuwischen, sondern auch ihre Handlungen zu rechtfertigen».

    Gemeinsam mit Kaja Kallas (Estland), Krisjanis Karins (Lettland) und Mateusz Morawiecki (Polen) forderte Simonyte zum Gegensteuern auf. «Die Anbieter von Online-Plattformen und Technologieunternehmen müssen Stellung beziehen, da autoritäre Regime versuchen, die Offenheit unserer Gesellschaften zu instrumentalisieren, um Frieden und Demokratie zu untergraben», betonten die vier Regierungschefs.

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