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    Apple erhöht Preise für Speicherprodukte drastisch

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Apple hebt die Preise für externe Speicherprodukte um bis zu 200 Prozent an. Kunden sehen steigende Kosten und begrenzte Verfügbarkeit.

    Apple iPhone
    Apple plant mit dem iPhone Ultra den Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones. (Archivbild) - keystone

    Apple hat im eigenen Online‑Store und eigenen Geschäften die Preise für externe Speicherprodukte deutlich angehoben. Laut «Gizmodo» sind Preiserhöhungen um bis zu 200 Prozent bei beliebten SSD‑Modellen für Endkunden sichtbar geworden.

    Ein externes SanDisk‑4 TB‑SSD‑Laufwerk kostete früher rund 500 US‑Dollar (etwa 390 Franken). Jetzt wird es bei etwa 1200 US‑Dollar (etwa 936 Franken) gelistet.

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    Ein 1 TB‑Modell ist von rund 120 US‑Dollar (etwa 94 Franken) auf rund 360 US‑Dollar (etwa 281 Franken) gestiegen.

    Apple: Speicherpreise steigen wegen Knappheit und hoher Nachfrage

    Die Preissteigerungen betreffen laut Branchenberichten nicht nur einzelne Kapazitäten, sondern mehrere externe Speicherangebote in Apples Sortiment.

    Beobachtungen laut «Apfeltalk» zeigen, dass zahlreiche Laufwerke im Apple Online‑Store derzeit knapp werden. Viele Modelle sind inzwischen sogar als nicht lieferbar markiert.

    Experten sehen in dieser Entwicklung eine Folge der weltweiten Knappheit bei Speicherkomponenten. Sie wird durch die steigende Nachfrage nach Speicher für grosse Datenzentren und KI‑Anwendungen verursacht, wie in verschiedenen Techniknachrichten vermerkt wird.

    Drittanbieterpreise steigen

    Diese Nachfrage drückt laut «Itpro» auf die Produktion und verteuert NAND‑Flash‑Speicher für Verbraucher.

    Apple Mac Mini
    Apple passt zudem die Preisstruktur beim Mac mini an und erhöht damit den Einstiegspreis im unteren Segment. (Archivbild) - depositphotos

    Bei Apple selbst steht fest, dass zusätzliche Preise für Drittanbieter‑Zubehörprodukte im Store nicht direkt vom Unternehmen festgelegt werden. Die jeweiligen Hersteller bestimmen die Preise, während Apple sich vorbehält, diese jederzeit zu ändern.

    Diese rechtlichen Hinweise findet man laut «Gizmodo» in den Store‑Geschäftsbedingungen. Die Marktanalysen zeigen, dass auch andere Händler dieselbe Preisentwicklung beobachten.

    Hohe Speicherpreise treiben Kunden zu Alternativen

    Im Store erscheint die Situation besonders markant, da viele Modelle nicht mehr zu früheren Preisen verfügbar sind. Der Trend gilt laut «Mac Technews» als Ausdruck globaler Lieferkettenprobleme im Halbleitersektor.

    Apple bietet im eigenen Store weiterhin eine Auswahl an Speicherzubehör. Die gestiegenen Preise können Konsumenten jedoch dazu bewegen, andere Bezugsquellen für externen Speicher zu suchen.

    Die konkreten Preissprünge stehen dabei im Fokus aktueller Diskussionen um die Preisstruktur im Online‑Store.

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