Am Sonntag wurde der Bezirk Linze im Nordwesten Chinas in eine dichte Sandwolke gehüllt. Unfälle und schlechte Luft waren die Folge.
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Luftbild von dem Sandsturm im Bezirk Linze. - CNS/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Der chinesische Bezirk Linze wurde am Sonntag von einer riesigen Sandwolke heimgesucht.
  • Durch die schlechte Sicht ereigneten sich mehrere Unfälle.
  • Für Dienstag wurde vor einem weiteren Sandsturm gewarnt.

Eine riesige Sandwolke, die Wohnhäuser und andere Gebäude zu verschlingen scheint: Dieses meteorologische Phänomen hat im Nordwesten Chinas für Chaos gesorgt.

Durch die schlechte Sicht im Bezirk Linze in der Provinz Gansu hätten sich am Sonntag mehrere Unfälle ereignet. Das berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV.

Für Dienstag wurde vor einem weiteren Sandsturm gewarnt. Meteorologen mahnten die Einwohnerinnen und Einwohner, zu Hause zu bleiben und Türen und Fenster fest verschlossen zu halten.

Bäume sollen als «grosse grüne Mauer» schützen

Sandstürme kommen im Norden Chinas häufig vor, oft kommt der Sand aus der Wüste Gobi. Im März war Peking von einem solchen Unwetter heimgesucht worden. Es war der schlimmste Sandsturm in der chinesischen Hauptstadt seit einem Jahrzehnt.

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Eine Frau, die eine Gesichtsmaske trägt, steht vor dem Gebäude des China Central Television (CCTV), während die Hauptstadt von einem Sandsturm getroffen ist. Der Sandsturm hat den Himmel über Peking vernebelt und die Luftqualität ist schlecht. - sda - Keystone/AP/Andy Wong

Um die Stürme abzumildern, haben die chinesischen Behörden vor einigen Jahrzehnten damit begonnen, das Umland von Wüsten aufzuforsten. Die Bäume sollen als «grosse grüne Mauer» gegen die grossflächige Verteilung des Sandes schützen.

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