Chinas «Eisstadt» wappnet sich für berühmtes Festival

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China,

Harbin bereitet sich auf das jährliche Eisfestival vor, bei dem Künstler Skulpturen aus natürlichen Eisklötzen formen.

Harbin Eisfestival
Beleuchtete Eispaläste in Harbin. (Archivbild) - afp

Mit langen Haken und Kreissägen hat die Stadt Harbin im hohen Nordosten Chinas die Vorbereitungen für ihr berühmtes Eisfestival begonnen. Zum traditionellen «Eispflücken» schnitten Menschen grosse Blöcke aus dem zugefrorenen Songhua-Fluss. Aus diesen formen Künstler später Skulpturen, die bei dem Eisfestival zur Schau kommen sollen.

Das auf natürliche Weise gefrorene Eis gilt als besonders stabil für die künstlichen Arbeiten als menschengemachte Klötze. In der Stadt mit mehr als fünf Millionen Einwohnern liegen die Temperaturen tagsüber mittlerweile deutlich unter dem Gefrierpunkt.

Wintertourismus boomt

Jedes Jahr strömen Millionen Besucher in die von russischen Bauten geprägte Stadt, um die bunt beleuchteten, teils meterhohen Skulpturen zu bestaunen. Die Figuren sind an vielen Orten in der Hauptstadt der Provinz Heilongjiang verteilt.

Wintertourismus entwickelt sich in China seit einigen Jahren zu einer immer wichtigeren Industrie. Die Regierung sieht darin eine Möglichkeit, die Menschen zu mehr Konsum zu bewegen. China setzt dabei neben dem Eisfestival in Harbin auf den Ausbau von Skigebieten und Skihallen.

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Kommentare

User #5037 (nicht angemeldet)

Komischerweise ist China ein Land das mich nie reizen würde es zu besuchen. Gibt viele Länder die gar nicht reiten sie zu besuchen. Besitzt halt nicht jeder den gleichen Geschmack

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