Chinas Aussenminister sieht Risiken im Verhältnis zu USA

Keystone-SDA
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Chinas Aussenminister Wang Yi hat bei einem Treffen mit dem von US-Präsident Donald Trump berufenen Botschafter David Perdue Probleme im Verhältnis zu den USA deutlich gemacht. Die Verbesserung der Beziehung der beiden Länder habe zwar den Interessen der Völker entsprochen, aber gleichzeitig sehe er noch Risiken und Herausforderungen, sagte Wang am Mittwoch in Peking.

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US-Präsident Donald Trump. - keystone

Wang forderte, die Übereinkünfte beider Staatschefs umzusetzen, Meinungsverschiedenheiten angemessen zu regeln und Störungen im hochrangigen Austausch zu beseitigen, hiess es in der am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung. Zu dem Treffen kam es nur wenige Tage nach Washingtons Drohung, gegen Handelspartner des Irans Sanktionen zu verhängen. China gilt als Hauptkäufer iranischen Rohöls.

Chinas Chefdiplomat traf Perdue ausserdem wenige Wochen vor einer geplanten USA-Reise des chinesischen Staats- und Parteichefs Xi Jinping im September. Trump hatte Xi während seines Besuchs in Peking im Mai eingeladen. Beide Seiten befinden sich weiter in einem noch bis November pausierten Zollstreit, der bei Xis US-Besuch weit oben auf der Agenda stehen dürfte.

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